Schweizer erweitern Rassismus-Strafnorm

Politik / 09.02.2020 • 22:32 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Die Schweizer stimmten für ein Diskriminierungsverbot von Homosexuellen.APA
Die Schweizer stimmten für ein Diskriminierungsverbot von Homosexuellen.APA

Bern Die Schweizer haben sich mit einer deutlichen Mehrheit dafür ausgesprochen, die Diskriminierung von Homo- und Bisexuellen künftig zu verbieten. Bei einer Volksabstimmung wurde eine Erweiterung der Anti-Rassismus-Strafnorm mit über 60 Prozent der Stimmen angenommen. Bisher war über diese Strafnorm die Diskriminierung wegen Rasse, Religion oder Ethnie verboten. Nun kommt die sexuelle Orientierung hinzu. Angestoßen wurde die Volksabstimmung von den Gegnern dieser Erweiterung.

Eine Initiative zur stärkeren Förderung von bezahlbarem Wohnraum ist bei den Schweizern mit rund 40 Prozent dagegen durchgefallen. Die Initiatoren wollten unter anderem erreichen, dass mindestens zehn Prozent der neu gebauten Wohnungen gemeinnützigen Bauträgern gehören sollen.