Hinter den Kulissen: Karten in Bludesch neu gemischt

Politik / 29.02.2020 • 18:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Hinter den Kulissen: Karten in Bludesch neu gemischt
Walter Wakonigg (l.) will es als Verlierer der Bürgermeistervorwahl als Direktwahlkandidat gegen Martin Konzet am 15. März wissen. VN

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Bludesch Nach dem angekündigten Rückzug von Bürgermeister Michael Tinkhauser (49) aus der Gemeindepolitik wurden in der Walgaugemeinde Bludesch parallel zur Landtagswahl im Vorjahr Bürgermeistervorwahlen durchgeführt. Zwei Kandidaten gingen dabei an den Start. Bei der Vorwahl selbst konnte sich Martin Konzet (51) gegenüber Walter Wakonigg (52) mit 424 zu 197 Stimmen mehr als nur deutlich durchsetzen. Konzet scheint bei den Wahlberechtigten in Bludesch offenbar die besseren Karten zu besitzen. Wakonigg zeigt sich hinter den Kulissen ernüchtert über das für ihn alles andere als gute Ergebnis und will die erlittene Wahlschlappe offenbar nicht auf sich sitzen lassen: Er hat sich nämlich als Spitzen- und Bürgermeisterkandidat der Bludescher Liste punkt.genau selbst wieder ins Spiel gebracht. Michael Tinkhauser wird übrigens bereits wenige Wochen nach der Gemeindewahl im März einen leitenden Job beim Gemeindeverband in Dornbirn übernehmen. Ursprünglich ging man hinter den Kulissen davon aus, dass der Bludescher wieder in die Arbeitekammer Feldkirch (AK) zurückkehrt. Dort hatte er sich nämlich vor seiner kommunalpolitischen Karriere als Bürgermeister karrenzieren lassen.

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