Hinter den Kulissen: Lecher Zentrumsbau erhitzt weiter die Gemüter

Politik / 07.06.2020 • 09:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Hinter den Kulissen: Lecher Zentrumsbau erhitzt weiter die Gemüter
Einstige Befürworter des Lecher Gemeindezentrumsbaus sind offenbar zu erbitterten Projektgegnern geworden. VN

Politik, Personen und Parteien: Die VN beleuchten in ihrer wöchentlichen Rubrik Hintergründe.

Lech In der Arlberggemeinde Lech bei Langzeitgemeindechef Ludwig Muxel (64), wo aller Voraussicht nach bei der von März auf September verschobenen Gemeindewahl neben Muxels Liste auch die Bürgerlisten „Unser Dorf für Tradition und Moderne“ mit Hotelier Clemens Walch (60), „Zukunft wagen“ mit Brigitte Finner (48) sowie „Zusammen uf Weg“ mit Bruno Strolz (55) und die Gruppierung „Jugend von Lech“ mit Luis Schneider (18) antreten werden, laufen im Hinblick auf die Fortsetzung der Bauarbeiten für ein millionenschweres Gemeindezentrum hinter den Kulisssen heftige Debatten. Vor allem das kommunalpolitische Engagement von Clemens Walch sowie dem Oberlecher Hotelier und Bergbauer Stefan Muxel (58) und dem Zürser Hotelier Thomas Eggler (61), die das neue Zentrum überaus kritisch sehen, stößt vielfach sauer auf. Da ist die Rede von Opportunismus und der alles andere als freundliche Begriff Wendehals macht die Runde. Der Grund: Sowohl Walch als auch Muxel und Eggler mischten über Jahre in der Gemeinde mit und stimmten laut Sitzungsprotokollen bis 2015 noch sämtlichen Beschlüssen für das Großprojekt zu. Zu allem Überdruss, so heißt es wörtlich in Lech, lasse sich das aufmüpfige Trio im Hintergrund auch noch vom einstigen EU-Parlamentarier Hans-Peter Martin (62) „instrumentalisieren“. Martin verfügt seit knapp elf Jahren im Ortsteil Zug über einen Wohnsitz.

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