Wie geht es weiter mit der Krise? Martin Sprenger steht VN-Lesern Rede und Antwort

Politik / 04.09.2020 • 14:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Wie geht es weiter mit der Krise? Martin Sprenger steht VN-Lesern Rede und Antwort
Sprenger trat aus der Coronataskforce des Gesundheitsressorts aus. JUNGWIRTH

VN-Webinar mit Mediziner Martin Sprenger am Montag, 7. September um 17 Uhr.

Wien Einst war Martin Sprenger Mitglied der Coronataskforce des Gesundheitsministeriums. Und ausdrücklich lobt der Mediziner und Public-Health-Experte das anfängliche Covid19-Krisenmanagement der österreichischen Bundesregierung. Zwei Wochen nach Inkrafttreten der Ausgangsbeschränkungen folgte – wie er es nennt – aber der „kommunikative Supergau“. So habe am 26. März bereits Klarheit bestanden, dass die Maßnahmen den gewünschten Effekt zeigten, erklärte Sprenger den VN.  Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) habe am 30. März dennoch gesagt, dass am Ende jeder jemanden kennen werde, der an Corona verstorben sei. Von Hunderttausenden Coronatoten war die Rede. „Ich war schockiert.“ Sprenger verließ den Expertenrat. Was er heute von der Regierungsarbeit denkt und welche Folgen durch die Krise drohen, erklärt der Experte am Montag im VN-Webinar um 17 Uhr. Auch den VN-Lesern steht er dabei Rede und Antwort.

Kritik an Angstpolitik

In mehreren Interviews kritisierte Sprenger nicht nur Angstpolitik und Inszenierung der Bundesregierung. Er warnt außerdem vor Kollateralschäden durch die Corona­krise: Arbeitslosigkeit, Herzinfarkte oder Krebserkrankungen. An eine zweite Welle glaubt er nicht, zumindest wenn man darunter verstehe, dass sich die Entwicklungen von März und April wiederholen könnten. „In unseren Breiten werden wir das nicht noch einmal erleben. Es sei denn, wir machen ganz viel falsch“, erklärte Sprenger Anfang Juli den VN. VN-EBI

So können sie teilnehmen:

 

Webinar mit Martin Sprenger am Montag, 7. September 2020 um 17 Uhr.

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