Neos stellen Kaserne in Frage

Politik / 13.10.2020 • 17:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das Areal der Bilgeri-Kaserne werde zu 80 Prozent militärisch genutzt, sagt Tanner. 20 Prozent seien vor allem Grünstreifen entlang der Baulichkeiten. <span class="copyright">VN</span>
Das Areal der Bilgeri-Kaserne werde zu 80 Prozent militärisch genutzt, sagt Tanner. 20 Prozent seien vor allem Grünstreifen entlang der Baulichkeiten. VN

Zusammenlegung laut Reformplänen ausgeschlossen.

Wien Das Bundesheer könnte das Geld woanders besser brauchen, als bei der Renovierung des alten Rossstalls auf dem Areal der Bilgeri-Kaserne in Bregenz, meint Neos-Mandatar Gerald Loacker: „Wir sollten überlegen, warum man es nicht auf den Standort in Bludesch zusammenzieht.“ Das würde unter anderem jährlich Instandhaltungskosten von 350.000 Euro sparen.

Eine Zusammenlegung ist derzeit ausgeschlossen. Die Fläche des Areals in Bregenz wird zu 80 Prozent militärisch genutzt, sagt Ministerin Klaudia Tanner (ÖVP). Dort arbeiten 100 Personen (Kader- und Zivilpersonal) und bis zu 100 Rekruten. Die Walgau-Kaserne ist laut Tanner mit der Stationierung des Jägerbataillons 23, der Lagerung des Geräts sowie als Mobilmachungsort ausgelastet. Sie diene auch als Unterkunft, insbesondere für Kräfte zur Luftraumsicherung.

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