Ein neuer Chef für die CDU

Politik / 15.01.2021 • 22:45 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
Im Machtkampf um das höchste Parteiamt hat Laschet vor allem versucht, mit seiner Erfahrung als Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens zu punkten – und zwar mit einem Mitte-Kurs. Eine scharfe Abgrenzung von der beliebten Kanzlerin versuchte der Bergmannssohn aus Aachen zuletzt zu vermeiden. Am Anfang der Coronakrise hatte er sich indes von ihrem Kurs harter Beschränkungen distanziert. Dass der 59-Jährige nicht so sehr strenge Regeln drängte wie sein bayerischer Kollege Söder, nahmen ihm viele übel, wie Umfragen zeigen. Auch sein Teampartner auf dem Marathon zur Macht in der Partei, Gesundheitsminister Jens Spahn, war nicht begeistert. Doch Laschet ist schon öfters unterschätzt worden. Beim letzten gemeinsamen Online-Auftritt der Kandidaten vor dem Parteipublikum galt er vielen als Gewinner.

Im Machtkampf um das höchste Parteiamt hat Laschet vor allem versucht, mit seiner Erfahrung als Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens zu punkten – und zwar mit einem Mitte-Kurs. Eine scharfe Abgrenzung von der beliebten Kanzlerin versuchte der Bergmannssohn aus Aachen zuletzt zu vermeiden. Am Anfang der Coronakrise hatte er sich indes von ihrem Kurs harter Beschränkungen distanziert. Dass der 59-Jährige nicht so sehr strenge Regeln drängte wie sein bayerischer Kollege Söder, nahmen ihm viele übel, wie Umfragen zeigen. Auch sein Teampartner auf dem Marathon zur Macht in der Partei, Gesundheitsminister Jens Spahn, war nicht begeistert. Doch Laschet ist schon öfters unterschätzt worden. Beim letzten gemeinsamen Online-Auftritt der Kandidaten vor dem Parteipublikum galt er vielen als Gewinner.

Laschet, Merz oder Röttgen? Heute soll es eine Entscheidung geben.