Österreich verschärft Testpflicht für manche Pendler

Politik / 30.03.2021 • 16:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Österreich verschärft Testpflicht für manche Pendler
Pendler aus Deutschland müssen keine Verschärfungen befürchten. VN/SAMS

Vorarlbergs Nachbarländer sind aber nicht betroffen. Eine Erleichterung gibt es beim Einreiseformular.

Bregenz, Wien Österreich verschärft die Testpflicht für bestimmte Pendler. Jene aus Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz bleiben aber verschont.  Für sie reicht wie bisher ein negatives Testergebnis, das nicht älter als sieben Tage ist. Haben sie ein solches nicht dabei, können sie den Test innerhalb von 24 Stunden nachholen. Das heißt, Vorarlberger Pendler haben durch die neuen Regeln – die vor allem andere Nachbarländer betreffen – keine weitreichenden Änderungen zu befürchten. Es gibt sogar eine Erleichterung. Ab Donnerstag reicht es, wenn Pendler das Formular Pre-Travel-Clearance nur noch alle 28 Tage ausfüllen. Bisher war das wöchentlich notwendig. Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) zeigte sich erfreut. Diese Änderung sei auf den „wiederholten Einsatz“ des Landes beim Gesundheitsministerium zurückzuführen. FPÖ-Chef Christof Bitschi ortete indes weiterhin eine „Schikane“. Denn an den verpflichtenden Tests ändere sich nichts.

Viele Pendler müssen diese nun häufiger machen, als bisher. Das sehen die Verschärfungen vor, die am Donnerstag in Kraft treten sollen. Wer regelmäßig  aus Nicht-EU- oder –EWR-Ländern sowie aus sogenannten Hochinzidenzstaaten über die Grenze pendelt, muss künftig einen PCR- oder Antigentest vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden ist. Unter den EU-Staaten sind Bulgarien, Estland, Frankreich, Italien, Malta, Polen, Schweden, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Zypern betroffen.

Zu Pendlern zählen in Österreich alle Menschen, die mindestens einmal im Monat aus familiären oder beruflichen Gründen, der Ausbildung oder zum Besuch des Lebenspartners über die Grenze fahren.

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