Journalistin namentlich attackiert

Politik / 08.04.2021 • 22:42 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

budapest Das ungarische Staatsfernsehen hat eine österreichische Journalistin namentlich attackiert. Franziska Tschinderle vom Wochenmagazin „profil“ habe EU-Abgeordnete der ungarischen Regierungspartei Fidesz „mit Fragen provoziert“, hieß es. In dem  Beitrag im Staatssender M1 wurden Screenshots von E-Mails gezeigt, die die Journalistin an die Fidesz-Delegation im Europaparlament geschickt hatte. Darin ging es unter anderem um ein Treffen von Premier Viktor Orbán mit dem Chef der italienischen Partei Lega, Matteo Salvini, und Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki. Unterstützung für Tschinderle äußerten Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP), Grüne, SPÖ, Neos und Journalistenorganisationen.