Lech: Für Zentrumsbau werden bereits Pächter gesucht

Politik / 02.06.2021 • 05:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
40 Millionen Euro schwerer Zentrumsbau in Lech läuft derzeit auf Hochtouren.  <span class="copyright">VN/Walser</span>
40 Millionen Euro schwerer Zentrumsbau in Lech läuft derzeit auf Hochtouren.  VN/Walser

Lecher Großprojekt beschäftigt bereits Arbeitsgruppen in der Gemeinde. Dabei geht es auch um Handelsflächen.

Lech Über einen längeren Zeitraum hinweg wurde an der Errichtung eines neuen Gemeindezentrums im Tourismuseldorado am Arlberg heftig Kritik geübt. Corona und ein daraus resultierender Stillstand der Wintersaison, der Steuereinnahmen versiegen ließ, taten ihr übriges. Derzeit ist der vergleichsweise ruhig geworden um den Bau, der momentan auf Hochtouren läuft. Ins Auge gefasste Einsparungen können offenbar nur in einem bescheidenen Ausmaß durchgeführt werden. Rund 35 Arbeiter der Bauunternehmen Hilti & Jehle sowie i+R sind mit der Errichtung des Großprojektes beschäftigt. Läuft alles nach Zeitplan, so nimmt das Vorhaben heuer noch richtig Form an.

Handelsflächen und ein Restaurant

Das Großprojekt in der Arlberggemeinde Lech nimmt immer mehr Form an.
Das Großprojekt in der Arlberggemeinde Lech nimmt immer mehr Form an.

“Wir liegen mit der Errichtung des Gemeindezentrums derzeit genau im Zeitplan.”

Stefan Jochum, Bürgermeister Lech

Bis Ende November dieses Jahres sollen nämlich nicht nur die beiden Gebäude des Projektes im Rohbau fertiggestellt sein. Auch der Bau der Tiefgarage für das rund 40 Millionen Euro teure Zentrum soll bis auf die Technik unter Dach und Fach sein. Dies bestätigt Gemeindechef Stefan Jochum im Gespräch mit den VN. Der Blick der Gemeindeväter richtet sich offenbar bereits in die nahe Zukunft: Bereits jetzt ist eine Arbeitsgruppe der Gemeinde mit der Suche nach Pächtern für die Handelsflächen in der Größenordnung von 500 Quadratmetern beauftragt. Darüber hinaus soll im Zentrum auch ein Restaurant mit einer Nutzfläche von 100 Quadratmeter Platz finden. In der neuen Gemeindevertretung gewälzte Pläne, Einsparungen beim Bau vornehmen zu können, hätten sich als nicht umsetzbar entpuppt, sagt Jochum: “Hoch- und Holzbauarbeiten sind längst vergeben, die hat nämlich noch die alte Gemeindevertretung beschlossen.”

Innenausbau ab Mai 2022

Derzeit herrscht Hochbetrieb auf der Großbaustelle inmitten der Gemeinde Lech.
Derzeit herrscht Hochbetrieb auf der Großbaustelle inmitten der Gemeinde Lech.

Im Mai kommenden Jahres werde mit Ausbau des Rohbaues begonnen, erklärt der Oberlecher Hotelier und Gemeindevertreter Gerhard Lucian, der im Auftrag der Gemeinde die Errichtungskosten im Auge behält und darüber hinaus als Obmann der Arbeitsgruppe Handel und Gastronomie fungiert. Stichwort Kosten: Bislang sind bereits mehr als zwölf Millionen Euro in den Bau geflossen. Lucian geht davon aus, dass eine Bewirtschaftung der Tiefgarage frühestens im November 2023 erfolgen kann. Die technischen Einrichtungen für die Garage sind nämlich mit der Haustechnik verknüpft.

Rund 35 Arbeiter der Firmen Hilti &amp; Jehle sowie i+R sind mit der Errichtung beschäftigt.
Rund 35 Arbeiter der Firmen Hilti & Jehle sowie i+R sind mit der Errichtung beschäftigt.

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