Bargeldobergrenze und Regeln für Bitcoins

Politik / 20.07.2021 • 22:41 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Blümel sprach sich gegen die Vorschläge zum Bargeld aus. AP
Blümel sprach sich gegen die Vorschläge zum Bargeld aus. AP

Kritik aus Österreich an 10.000-Euro-Beschränkung.

brüssel Mit einer Grenze für Bargeldzahlungen, einer Überwachungsbehörde und Beschränkungen für Kryptowährungen will die EU-Kommission Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung bekämpfen. Konkret sollen Rechnungen nur bis zu 10.000 Euro bar bezahlt werden dürfen, wie die Brüsseler Behörde am Dienstag mitteilte. Es seien aber Ausnahmen vorgesehen, etwa für Geschäfte zwischen Privatpersonen. Auch Kryptowährungen wie Bitcoin sollen stärker reglementiert werden. Anonyme digitale Geldbörsen würden verboten. Die neue Anti-Geldwäsche-Behörde Alma soll die Aufsicht über bestimmte Finanzunternehmen übernehmen können, wenn erhöhtes Risiko für Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung besteht. Die EU-Staaten und das Europaparlament müssen noch zustimmen. Kritik an der Bargeldobergrenze kam von Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP): „Von Österreich gibt es ein klares Ja zum Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung und ein ebenso klares Nein zu Angriffen auf das Bargeld.“