Politik in Kürze

Politik / 20.07.2021 • 22:41 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Raketenangriff nahe Präsidentenpalast

kabul Die Terrormiliz Islamischer Staat hat einen Raketenangriff in der afghanischen Hauptstadt Kabul für sich beansprucht. Am Dienstag waren dem Innenministerium zufolge in der Nähe des Präsidentenpalastes mindestens drei Raketen eingeschlagen. Die Geschosse gingen unweit einer Zeremonie nieder, an der Präsident Ashraf Ghani teilnahm. Laut der Nichtregierungsorganisation Emergency wurden mindestens sechs Menschen verletzt. 

 

Macron-Handy im Visier

paris Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron, sein früherer Premierminister und 14 Minister sollen 2019 mögliche Ziele der Überwachungssoftware Pegasus gewesen sein. So stehe eine von Macrons Mobilfunknummern auf einer Liste eines marokkanischen Sicherheitsdienstes für eine mögliche Ausspähung. Das berichtete die Tageszeitung “Le Monde” am Dienstagabend auf ihrer Internetseite. Aus Kreisen von Macrons Amtssitz hieß es, die Medieninformationen bedeuteten nicht, dass Macrons Handy tatsächlich ausgespäht wurde. Nach den Enthüllungen sei eine Aufklärung nötig.

 

China weist Vorwürfe zurück

peking China hat Hacker-Vorwürfe der USA und anderer westlicher Staaten als “Verleumdung” zurückgewiesen. Die Anschuldigungen seien unbegründet und aus rein politischen Motiven erhoben worden, sagte der chinesische Außenamtssprecher Zhao Lijian am Dienstag. Die US-Regierung und mehrere Verbündete hatten das kommunistische China zuvor für “unverantwortliche böswillige Cyberaktivitäten” verantwortlich gemacht.