Höchste Sicherheitsstufe an den Schulen: Vier Tests in der ersten Woche

Politik / 08.01.2022 • 12:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Höchste Sicherheitsstufe an den Schulen: Vier Tests in der ersten Woche
Die Schulen beginnen nach den Ferien wieder mit einer Sicherheitsphase. DPA

Durchgehende Maskenpflicht bleibt aufrecht. Ist ein Schüler infiziert, wird täglich getestet.

Schwarzach Die Schule beginnt wieder mit Testen und Maskentragen. Die Präsenzpflicht bleibt ausgesetzt. Das heißt, wer möchte, darf zuhause bleiben. Ein ärztliches Attest braucht es dafür nicht. Bildungsminister Martin Polaschek ruft alle Schülerinnen und Schüler dazu auf, sich bereits vor Schulbeginn zu testen. Bildungslandesrätin Barbara Schöbi-Fink ergänzt den Appell um den Bereich der Kindergärten, Betreuungseinrichtungen und Spielgruppen. Die bekannten Regeln bleiben aufrecht – zum Teil etwas strenger, zum Teil etwas lockerer.

Tests. In der ersten Schulwoche wird vier Mal getestet, berichtet Andreas Kappaurer, pädagogischer Leiter der Bildungsdirektion. Am Montag führen die Schülerinnen und Schüler sowohl einen PCR- als auch einen Antigentest durch, am Dienstag einen Antigentest und am Donnerstag den nächsten. Ab 17. Jänner werden zwei PCR-Tests und ein Antigentest pro Woche gemacht. Vorerst wird laut Kappaurer zwischen geimpften und ungeimpften Schülerinnen und Schülern nicht unterschieden.

Maskenpflicht. Weiterhin heißt es in den Schulen durchgehend Maske tragen, auch während des Unterrichts. Für Lehrer gilt durchwegs eine FFP2-Maskenpflicht, für Schüler in der Oberstufe ebenso. Im Pflichtschulbereich reicht ein Mund-Nasenschutz. Laut Kappaurer muss die Maske auch im Turnunterricht getragen werden. Findet dieser im Freien statt, kann sie aber abgelegt werden.

Quarantäneregeln. Infiziert sich ein Kind mit Corona, muss es nach Hause. Die anderen Schüler können aber weiterhin die Schule besuchen. Sie müssen sich dann täglich testen. Wird binnen fünf Tagen ein zweites Kind in der Klasse positiv getestet, werden alle ins Distance Learning geschickt, erklärt Kappaurer. Das bedeutet nicht, dass die nicht infizierten Kinder auch in Quarantäne sind. Doppelt (Unter-Zwölfjährige) bzw. dreifach geimpfte Kinder sind von der Quarantäne generell ausgenommen. Gleiches gilt für Ungeimpfte, wenn sie durchgehend eine Maske getragen haben. In Quarantäne müssen also nur Ungeimpfte ohne Maske, die in engem Kontakt mit dem Infizierten waren.

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