Causa Reichart: Ausschuss noch ohne Ergebnis

Politik / 14.01.2022 • 18:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Aus Sicht der ÖVP, Grünen und Neos gibt es klaren Klärungsbedarf. <span class="copyright">VN/Hartinger</span>
Aus Sicht der ÖVP, Grünen und Neos gibt es klaren Klärungsbedarf. VN/Hartinger

Der Prüfungsausschuss muss noch weiteren Fragen nachgehen.

Bregenz In der Causa Reichart lässt eine Einschätzung der Stadtpolitik noch auf sich warten. Am Mittwoch hörte der Prüfungsausschuss der Stadt drei Zeugen an, doch es sind offensichtlich noch Fragen offen. Ausschussvorsitzender Alexander Moosbrugger (fraktionslos) verweist auf den vertraulichen Charakter des Prüfungsausschusses. Die Prüfung der Vorwürfe ist aber noch nicht abgeschlossen.

So oder so wird es noch etwas dauern, bis die Öffentlichkeit die Ergebnisse zu sehen bekommt. Sobald der Bericht des Ausschusses vorliegt, kann dieser noch durch Stellungnahmen der Ausschussmitglieder ergänzt werden, falls sie in Aspekten anderen Ansicht sind als der Ausschuss selbst. Auch die geprüfte Abteilung und Judith Reichart dürfen dazu noch Stellung beziehen, bevor er in der öffentlichen Sitzungen der Stadt behandelt wird.

Wie berichtet, muss sich die suspendierte Kulturamtsleiterin wegen mehrerer Vorwürfe verantworten: Sie soll als Präsidentin des Magazins 4 Geld für ein Buch erhalten haben, dass nie erschienen ist. Außerdem wurde Reichart von ÖVP, Grünen und Neos angezeigt. Sie habe Beraterhonorare zugesagt, ohne die entsprechenden Beschlüsse eingeholt zu haben. Reichart selbst sieht sich als Opfer einer politischen Kampagne und bestreitet die Vorwürfe.

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