Windkraftpotenzial soll geprüft werden

Politik / 28.06.2022 • 18:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Soll es auch in Vorarlberg Windkraftwerke geben? Das soll zumindest geprüft werden. <span class="copyright">APA/Jäger</span>
Soll es auch in Vorarlberg Windkraftwerke geben? Das soll zumindest geprüft werden. APA/Jäger

Breite Zustimmung der übrigen Fraktionen zum Antrag der FPÖ.

Bregenz Um Vorarlbergs Windkraft geht es in einem Antrag der FPÖ, der im energiepolitischen Ausschuss im Landtag diskutiert wird. Dabei zeichnet sich große Zustimmung ab.

Die Freiheitlichen fordern die Landesregierung dazu auf, das entsprechende Potenzial zu erheben. So soll eine aus dem Jahr 2003 stammende Studie auf deren Aktualität hin überprüft werden. Sollte es nötig sein, seien auch weitere Untersuchungen zur Standortfrage möglicher Windkraftwerke durchzuführen. „Es wird so viel um den heißen Brei herumgeredet“, kritisiert FPÖ-Chef Christof Bitschi. Nun gehe es darum, Nägel mit Köpfen zu machen.

Die Zustimmung der ÖVP ist den Freiheitlichen sicher. „Für uns steht außer Streit, dass mit der Energiewende auch der Bedarf nach Strom massiv steigen wird“, sagt Klubobmann Roland Frühstück. Alle Möglichkeiten, erneuerbare Energie zu erzeugen, sollten genau geprüft werden.  Das fordert auch Neos-Obfrau Sabine Scheffknecht, die ihre Zustimmung zum blauen Antrag signalisiert.

Auch die geschäftsführende Klubchefin der SPÖ, Manuela Auer, äußert auf VN-Anfrage Zustimmung, ebenso wollen ihn die Grünen mittragen. „In Zeiten wie diesen muss ganz klar sein, dass wir alles, was wir haben, in die Energieunabhängigkeit und in die Unabhängigkeit von Despoten mobilisieren“, erklärt Klubchefin Eva Hammerer. Jetzt sei die Zeit da, um die Menschen in dieser Frage mitzunehmen. Die positive Zuschreibung zu Projekten alternativer Energie wachse: „Man hat Windräder auch schon als Freiheitsstatuen bezeichnet.“ VN-EBI, RAM