Das sagt die Opposition zur Rückkehr Wallners

Politik / 10.09.2022 • 04:45 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
Auf der Agenda von Markus Wallner steht vieles: Teuerung, Energiekrise, Budget und Wirtschaftsbund. <span class="copyright">VN</span>
Auf der Agenda von Markus Wallner steht vieles: Teuerung, Energiekrise, Budget und Wirtschaftsbund. VN

Kommt Wallner zurück, hat er einiges zu tun. Die Baustellen sind aus Sicht der Opposition eher größer geworden.

Schwarzach Es sind nicht weniger Baustellen geworden, seit Landeshauptmann Markus Wallner aus gesundheitlichen Gründen eine Auszeit antreten musste. Umso turbulenter könnte seine Rückkehr werden, die sich für kommende Woche ankündigt.

Gibt es grünes Licht seitens der Ärzte, könnte Wallner bereits zum Schulstart wieder im Dienst sein. In seinem Büro will man das weder betätigen noch dementieren. Doch aus gut informierten ÖVP-Kreisen hören die VN, dass es am Montag tatsächlich so weit sein könnte.

Schonfrist gibt es für den Landeshauptmann dann keine. “Ansonsten braucht es eine andere Lösung”, hält die geschäftsführende SPÖ-Klubobfrau Manuela Auer fest. Zu drängend seien die Probleme. Neos-Chefin Sabine Scheffknecht ergänzt, dass auch den Menschen im Land keine Schonfrist vor den Herausforderungen zugestanden werde, die in den kommenden Monaten aufgrund der Teuerung und Energiekrise anstehen. FPÖ-Chef Christof Bitschi pocht ebenso auf schnelles Handeln. Allen gemeinsam ist die Forderung nach mehr Transparenz in der Affäre rund um den Wirtschaftsbund. Hier müsse aufgeklärt werden.

Der grüne Regierungspartner blickt der Rückkehr Wallners indes optimistisch entgegen. Man werde an der konstruktiven Arbeit nahtlos anknüpfen können, ist Landesrat Daniel Zadra überzeugt. Herbst und Winter sind bekanntlich auch ohne Krise eine turbulente Zeit. Stichwort: Budget. Zuerst steht aber noch die erste Landtagssitzung nach der Sommerpause an. Diese findet am 5. Oktober statt und soll das Parteienfinanzierungsgesetz für mehr Transparenz der Parteifinanzen in trockene Tücher bringen. Jeden Dienstag hält die Landesregierung nach ihrer wöchentlichen Sitzung ein Pressefoyer ab, das ist auch kommende Woche der Fall. Auf VN-Nachfrage hieß es lediglich, dass noch nicht entschieden sei, welches Thema dort behandelt werde.

„Am wichtigsten ist, dass es Markus Wallner wieder besser geht. Das freut uns. Auch wir hören, dass er bald wieder zurückkommen möchte. Wann genau, ist gänzlich ihm überlassen. Die Gesundheit geht vor. Ein paar Tage früher oder später machen keinen Unterschied. Die Regierungsarbeit lief mit Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink über den Sommer sehr gut. Und wir werden an der konstruktiven Arbeit nahtlos anknüpfen können, wenn der Landeshauptmann zurück ist. Daran habe ich keine Zweifel.“ <strong>Daniel Zadra, Landesrat und Grünen-Chef</strong> <span class="copyright">VMH</span>
„Am wichtigsten ist, dass es Markus Wallner wieder besser geht. Das freut uns. Auch wir hören, dass er bald wieder zurückkommen möchte. Wann genau, ist gänzlich ihm überlassen. Die Gesundheit geht vor. Ein paar Tage früher oder später machen keinen Unterschied. Die Regierungsarbeit lief mit Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink über den Sommer sehr gut. Und wir werden an der konstruktiven Arbeit nahtlos anknüpfen können, wenn der Landeshauptmann zurück ist. Daran habe ich keine Zweifel.“ Daniel Zadra, Landesrat und Grünen-Chef VMH
"Ich hoffe, dass Markus Wallner wieder vollständig genesen ist. An der politischen Agenda hat sich nichts geändert. Vieles wurde zum Teil dramatischer. Die politischen Baustellen wurden nur größer. Ich sehe bei der Teuerung in Vorarlberg null Akzente. Es gibt keine einzige Maßnahme, um die Kaufkraft zu erhalten. Zahlreiche Maßnahmen lägen am Tisch, zum Beispiel Pendlerbeihilfen wie in Niederösterreich und Kärnten. Der Skandal um den Wirtschaftsbund ändert sich ebenso nicht. Die Ausgangssituation ist die gleiche. Eine Schonfrist gibt es nicht." <strong>Christof Bitschi, FPÖ-Chef</strong> <span class="copyright">VN/Paulitsch</span>
"Ich hoffe, dass Markus Wallner wieder vollständig genesen ist. An der politischen Agenda hat sich nichts geändert. Vieles wurde zum Teil dramatischer. Die politischen Baustellen wurden nur größer. Ich sehe bei der Teuerung in Vorarlberg null Akzente. Es gibt keine einzige Maßnahme, um die Kaufkraft zu erhalten. Zahlreiche Maßnahmen lägen am Tisch, zum Beispiel Pendlerbeihilfen wie in Niederösterreich und Kärnten. Der Skandal um den Wirtschaftsbund ändert sich ebenso nicht. Die Ausgangssituation ist die gleiche. Eine Schonfrist gibt es nicht." Christof Bitschi, FPÖ-Chef VN/Paulitsch
"Ich hoffe, dass sich Markus Wallner gut erholt hat und er jetzt seine Verantwortung wahrnimmt. Es steht uns ein möglicherweise kritischer Herbst und Winter bevor. Die Menschen haben große Sorgen bezüglich Teuerung und Energie. Hier wurde viel zu wenig kommuniziert und getan. Die jetzigen Zeiten erfordern den vollen Einsatz aller. Zudem ist die Wirtschaftsbundaffäre noch nicht gelöst. Ich erwarte mir von Wallner volle Transparenz und Aufarbeitung sowie die umgehende Abschaffung dieses alten Systems." <strong>Sabine Scheffknecht, Neos-Obfrau</strong> <span class="copyright">VN/Paulitsch</span>
"Ich hoffe, dass sich Markus Wallner gut erholt hat und er jetzt seine Verantwortung wahrnimmt. Es steht uns ein möglicherweise kritischer Herbst und Winter bevor. Die Menschen haben große Sorgen bezüglich Teuerung und Energie. Hier wurde viel zu wenig kommuniziert und getan. Die jetzigen Zeiten erfordern den vollen Einsatz aller. Zudem ist die Wirtschaftsbundaffäre noch nicht gelöst. Ich erwarte mir von Wallner volle Transparenz und Aufarbeitung sowie die umgehende Abschaffung dieses alten Systems." Sabine Scheffknecht, Neos-Obfrau VN/Paulitsch
"Es gibt eine Vielzahl an Baustellen, die konsequent angegangen werden müssen: Inflation, Energiekrise, Klimakrise, Personalkrise in Bildung, Gesundheit und Pflege, Aufnahme und Integration von Geflüchteten aus der Ukraine und die längst überfällige Aufarbeitung des ÖVP-Wirtschaftsbundskandals. Die Aufgaben sind groß und ihre Bewältigung braucht die volle Aufmerksamkeit der Landesregierung. Wenn der Landeshauptmann gesund in sein Amt zurückkehrt, ist von ihm zu erwarten, dass er mit voller Kraft für das Land arbeitet." <strong>Manuela Auer, geschäftsführende Klubobfrau der SPÖ </strong><span class="copyright">VN/Hartinger</span>
"Es gibt eine Vielzahl an Baustellen, die konsequent angegangen werden müssen: Inflation, Energiekrise, Klimakrise, Personalkrise in Bildung, Gesundheit und Pflege, Aufnahme und Integration von Geflüchteten aus der Ukraine und die längst überfällige Aufarbeitung des ÖVP-Wirtschaftsbundskandals. Die Aufgaben sind groß und ihre Bewältigung braucht die volle Aufmerksamkeit der Landesregierung. Wenn der Landeshauptmann gesund in sein Amt zurückkehrt, ist von ihm zu erwarten, dass er mit voller Kraft für das Land arbeitet." Manuela Auer, geschäftsführende Klubobfrau der SPÖ VN/Hartinger

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