Hinter den Kulissen: In den Gautschtrog geworfen

Politik / 05.01.2023 • 15:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Christine Schwarz-Fuchs sitzt für die ÖVP im Bundesrat.  <span class="copyright">Parlamentsdirektion/Anna Rauchenberger</span>
Christine Schwarz-Fuchs sitzt für die ÖVP im Bundesrat. Parlamentsdirektion/Anna Rauchenberger

BuLu-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter verabschieden sich von Christine Schwarz-Fuchs auf die traditionelle Art.

Lustenau Einen traditionellen Abschied bereiteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Buchdruckerei Lustenau (BuLu) ihrer scheidenden Geschäftsführerin Christine Schwarz-Fuchs (49, ÖVP). Die Unternehmerin, die für die Volkspartei auch als Abgeordnete im Bundesrat sitzt, zog sich im Zuge der Fusionierung der BuLu mit der Vorarlberger Verlagsanstalt (VVA) im neuen Jahr aus dem operativen Geschäft zurück.

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Schwarz-Fuchs

Die Beschäftigten ließen es sich aber nicht nehmen, ihre Chefin gebührend zu verabschieden. „Meine Mitarbeiter hatten einen roten Teppich ausgerollt und standen Spalier“, berichtet Schwarz-Fuchs. Nach den Redebeiträgen sei es dann zur großen Überraschung gekommen. „Jetzt kam ich ihnen nicht mehr aus und wurde, wie es in unserem Druckergewerbe üblich ist, gegautscht und in den eiskalten Gautschtrog geworfen.“ Das Gautschen als Brauch lässt sich bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Normalerweise wird ein Lehrling nach bestandener Abschlussprüfung zuerst auf einen nassen Schwamm gesetzt und dann in eine Wanne kaltes Wasser getaucht. Nun traf es eben die Chefin. „Danke an alle Mitarbeiter für diese gelungene Überraschung. Ihr seid einfach die Besten!“ richtete Schwarz-Fuchs allen Beteiligten aus. 

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