Waffenlieferungen in die Ukraine

Politik / 19.01.2023 • 22:52 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Charles Michel, Präsident des Europarats, traf Selenskyj in Kiew. Reuters
Charles Michel, Präsident des Europarats, traf Selenskyj in Kiew. Reuters

Deutschland hat sich zu Panzerlieferung noch nicht festgelegt.

Kiew, London Großbritannien will 600 weitere Raketen vom Typ Brimstone in die Ukraine schicken, um das Land in seinem Kampf gegen Russland zu unterstützen. Das kündigte Verteidigungsminister Ben Wallace am Donnerstag an. Nähere Angaben zum Zeitpunkt der Lieferung machte er zunächst nicht.

Die Ukraine wehrt sich seit fast elf Monaten gegen Russlands Angriffe und Besatzung und ist bei militärischer Ausrüstung weitgehend von westlicher Unterstützung abhängig. Am Freitag beraten die westlichen Alliierten im rheinland-pfälzischen Ramstein über weitere Waffenlieferungen an Kiew – mit Spannung wird vor allem erwartet, ob die Lieferung von Kampfpanzern angekündigt wird. Großbritannien hat sie bereits angekündigt, Polen und Finnland sind im europäischen Verbund dazu bereit.

„Auf die Reise mitkommen“

Deutschland hat sich noch nicht dazu positioniert – dabei spielt es eine Schlüsselrolle. Die von der Ukraine geforderten Leopard-Panzer wurden in Deutschland entwickelt. Wallace zeigte sich zuversichtlich: „Ich denke, Deutschland wird auf dieser Reise mitkommen.“ Er riet anderen Ländern davon ab, Leopard-Panzer ohne deutsche Genehmigung an Kiew zu liefern. 

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