Bregenz setzt ein Zeichen in der Kinderbetreuungsausbildung

Politik / 07.09.2023 • 15:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die neue Bildungsakademie Bregenz (BAB) bietet eine praxisnahe Aus- und Weiterbildung für Kinderbetreuungsfachkräfte. <span class="copyright">VN-Maier</span>
Die neue Bildungsakademie Bregenz (BAB) bietet eine praxisnahe Aus- und Weiterbildung für Kinderbetreuungsfachkräfte. VN-Maier

Die Stadt Bregenz reagiert auf die wachsende Nachfrage nach qualifizierten Kinderbetreuungskräften mit der Einführung der Bildungsakademie Bregenz (BAB).

Darum geht’s:

  • Bregenz reagiert auf Nachfrage nach Kinderbetreuungskräften mit Bildungsakademie Bregenz (BAB).
  • Bildungsakademie bietet berufsbegleitende Ausbildung für Fachkräfte an.
  • Die Stadt übernimmt Ausbildungskosten bei Dienstverhältnis in städtischer Einrichtung.

Bregenz Die Stadt Bregenz hat einen innovativen Schritt unternommen, um der steigenden Nachfrage nach qualifiziertem Personal im Bereich der Kinderbetreuung gerecht zu werden. Mit der Einführung der Bildungsakademie Bregenz (BAB) etabliert sich die Landeshauptstadt damit als Vorreiter in Vorarlberg. Das Hauptziel dieser neuen Bildungsinitiative besteht darin, den dringenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften in der Kinderbetreuung zu decken.

Der Bregenzer Bürgermeister Michael Ritsch, begleitet von Bernhard Fink, dem Leiter des Bauservice, und Nina Hämmerle, der Leiterin des Familienservice, präsentierte die neue Kleinkinderbetreuungseinrichtung in der Bodangasse, wo die Fachkräfte von morgen tätig sein könnten.
Der Bregenzer Bürgermeister Michael Ritsch, begleitet von Bernhard Fink, dem Leiter des Bauservice, und Nina Hämmerle, der Leiterin des Familienservice, präsentierte die neue Kleinkinderbetreuungseinrichtung in der Bodangasse, wo die Fachkräfte von morgen tätig sein könnten.

Berufsbegleitende Ausbildung

Die Bildungsakademie Bregenz wurde von der Stadtverwaltung ins Leben gerufen und bietet eine berufsbegleitende Ausbildung für Fachkräfte in der Kinderbetreuung an. Der erste Lehrgang startet am 5. Oktober. “Die Informationsveranstaltungen verzeichneten regen Zulauf, und wir freuen uns über das große Interesse an diesem neuen Bildungsangebot”, erklärt Nina Hämmerle, Leiterin des Familienservice der Stadt Bregenz.

"Wir sind zuversichtlich, dass dieses Angebot dazu beitragen kann, den steigenden Bedarf an qualifiziertem Personal in der Kinderbetreuung zu decken", erklärt Nina Hämmerle, Leiterin des Familienservice Bregenz.
"Wir sind zuversichtlich, dass dieses Angebot dazu beitragen kann, den steigenden Bedarf an qualifiziertem Personal in der Kinderbetreuung zu decken", erklärt Nina Hämmerle, Leiterin des Familienservice Bregenz.

Der Lehrgang ist darauf ausgerichtet, zwischen 12 und 18 Teilnehmern eine umfassende Basisausbildung zu bieten, gefolgt von gezielten Weiterbildungen. Das Konzept spricht sowohl externe Interessenten als auch bereits in der Kinderbetreuung tätige Fachkräfte an. Die berufsbegleitende Struktur des Lehrgangs soll auch Personen, die bereits im Berufsleben stehen, einen möglichen Umstieg in die Kinderbetreuung ermöglichen. Der Lehrgang erstreckt sich über einen Zeitraum von 5 Monaten, und es wird erwartet, dass die ersten Absolventen im Februar 2024 ihre Ausbildung erfolgreich abschließen werden.

Nach Abschluss der 5-monatigen Ausbildung haben die Absolventen die Möglichkeit, in einer der Kinderbetreuungseinrichtungen in Bregenz ihre berufliche Tätigkeit aufzunehmen.
Nach Abschluss der 5-monatigen Ausbildung haben die Absolventen die Möglichkeit, in einer der Kinderbetreuungseinrichtungen in Bregenz ihre berufliche Tätigkeit aufzunehmen.

Übernahme Ausbildungskosten

Ein besonderer Anreiz besteht darin, dass die Stadt Bregenz die Ausbildungskosten für die Teilnehmer übernimmt, sofern nach Abschluss der Basisausbildung ein Dienstverhältnis von mindestens zwei Jahren in einer städtischen Einrichtung entsteht. Dabei äußert sich Bildungsserviceleiterin Hämmerle optimistisch: “Wir sind zuversichtlich, dass dieses Angebot dazu beitragen kann, den steigenden Bedarf an qualifiziertem Personal in der Kinderbetreuung zu decken.”

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