Wandern mit Mehrwert

Promo / 01.06.2022 • 15:42 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Das Alpenmosaik Montafon verbindet 34 Themenwege.

Montafon Dieses Jahr ist es so weit: Das Alpenmosaik Montafon wird vollendet. Es ist das größte Wanderprodukt des Montafons. 34 Themenwege entstehen und erzählen die Geschichte des Montafons. Sie beschäftigen sich unter anderem mit der Montafoner Kulturlandschaft und den Einheimischen. „Nur mit diesem Wissen sind wir nicht austauschbar“, sagt Manuel Bitschnau, Geschäftsführer von Montafon Tourismus. Vier Jahre hat Montafon Tourismus an diesem Projekt gearbeitet. Heuer sollen etliche Themenwege eröffnet werden.

Bereits vergangenes Jahr wurde der Gargellner Fensterweg eröffnet. Und auch der Aquaweg in Latschau sowie die Themenwege auf dem Kristberg, die bis jetzt alle Einzelprodukte waren, werden in das Alpenmosaik integriert. Ebenfalls wird der Gauertaler AlpkulTourweg überarbeitet und mit mehr Attraktionen bestückt. Auch die Bergbahnen werden in das Alpenmosaik mit aufgenommen.

Drei Themenwege pro Gemeinde

Durch das Wegenetz wird das Montafon in viele einzelne Mosaikstücke eingeteilt, die die (Alpen-)Vielfalt im Montafon ganz verschieden beleuchten. Das Alpenmosaik erstreckt sich auf vier Erlebnisräume: die Silvretta, den Rätikon, das Verwall und das Tal. Die Gesamtlänge des Wegenetzes beträgt knapp 550 Kilometer. Mit den Themenwegen, die von einem kurzen Spaziergang über eine Tagestour bis hin zu Mehrtagestouren reichen, kann man in die Authentizität des Montafons eintauchen. So wird es zum Beispiel einen Wildbachweg, Gletscherweg und Steinschafweg geben.

Die Montafoner Hüttenrunde mit 13 Etappen umklammert dieses Wegenetz. Mit dem Alpenmosaik werden die einzelnen Themenwege gebündelt und einheitlich in einer eigenen Broschüre sowie auf einer eigenen Webseite vermarktet. Jede Gemeinde hat bis zu drei Themenwege, also drei Schwerpunkte. Im Silbertal werden zum Beispiel die Themen Bergbau, Sagen und das Europaschutzgebiet Verwall thematisiert.

Der Startpunkt – es gibt insgesamt 16 – ist jeweils mit einer Info- und Übersichtstafel markiert. Auf dieser Tafel wird auch erklärt, wie man die einzelnen Informationssäulen (insgesamt 150) bedienen soll. Die Informationsstelen haben ausklappbare Tafeln mit Text und QR-Code fürs Handy, mit dem man sich Filme anschauen, Audiodateien anhören und mehr Wissenswertes dazu lesen kann. Entlang der Strecken gibt es Fotopoints, die jeweils mit einem Mosaik auf dem Boden markiert sind und von denen man eine besonders schöne Aussicht hat. Ein nicht kopierbares Wanderleitprodukt mit einer klaren Profilierung für das ganze Montafon soll so entstehen. VN-JUN

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