Rheindelta-Gemeinden bauen Radstrecken aus

Regionalumfrage / 06.11.2019 • 11:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
In Höchst, Fußach und Gaißau werden die Radwege stetig ausgebaut und sicherer gemacht.

Höchst, Fußach und Gaißau sorgen für mehr Sicherheit für Radfahrer.

Rheindelta Die Bewohner des Rheindeltas sind begeisterte Radfahrer. Bei der großen VN-Regionalumfrage gaben 67 Prozent der Befragten an, ihnen sei der Ausbau der Radwege besonders wichtig.

Höchst hat gerade eine mögliche Gefahrenquelle entschärft: Beim Zollamt ist die Höchstgeschwindigkeit für den Grenzverkehr auf 20 km/h beschränkt worden. Die gleiche Tempobegrenzung gilt nun auch im Bereich der neuen Begegnungszone zwischen Alter Schule, Sozialzentrum sowie Mittelschule. Auch die Zufahrt zum Zollamt aus Richtung Gemeindeamt wurde fahrradfreundlich gestaltet.

Radweg wird breiter

Höchst hat gerade eine mögliche Gefahrenquelle entschärft: Beim Zollamt ist die Höchstgeschwindigkeit für den Grenzverkehr auf 20 km/h beschränkt worden. Die gleiche Tempobegrenzung gilt nun auch im Bereich der neuen Begegnungszone zwischen Alter Schule, Sozialzentrum sowie Mittelschule. Auch die Zufahrt zum Zollamt aus Richtung Gemeindeamt wurde fahrradfreundlich gestaltet.

Wegstrecke auf dem Polderdamm

Fußach hat sich aus Gründen der Sicherheit für Radler am neuen Radweg zwischen Hard und Lustenau beteiligt. Obwohl bereits auf der linken Seite des Neuen Rheins ein sicherer Radweg bis nach Brugg führt, investierte Fußach auch in diesem neuen Teilstück, wie Bürgermeister Ernst Blum ausführt. „Jetzt ist es uns endlich auch gelungen, eine kurze Lücke der Fahrradroute auf dem Polderdamm zu schließen“, so Blum. „Nahe der Tennisanlage mussten die Fahrradfahrer wegen 200 Meter den Damm verlassen und fuhren über ein Betriebsgelände. Nach vielen Bemühungen haben wir endlich die Genehmigung erhalten, dass der Polderdamm auch in diesem Bereich befahren werden darf.“ Die Arbeiten werden noch heuer umgesetzt.

Fahrradstraße für Fußach

Fußach soll auch seine erste Fahrradstraße erhalten. „Das gilt für die Höchster Straße. Hier reicht die entsprechende Beschilderung aus, damit Radlerinnen und Radler Vorrang vor dem motorisierten Verkehr erhalten.“

Fahrbahnquerung

Auch in Gaißau gibt es noch eine Herausforderung. Dort queren die Radler unmittelbar vor dem Grenzübergang nach Rheineck die L19. Das Vorhaben ist bereits in Planung. Bürgermeister Reinhold Eberle berichtet, dass das Projekt nach der Fertigstellung der neuen Sportstätte ab dem Herbst 2020 umgesetzt werden soll. Das gilt auch für den weiteren Ausbau der schmalen Rheinstraße zwischen Zoll und Kinderhaus. AJK