Startschuss für Koblacher Kindergarten

Regionalumfrage / 25.11.2019 • 15:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Gemeinsamer Spatenstich: Altbürgermeister Fritz Maierhofer, Johannes Wilhelm, Clemens Metzler, Anna Kickinger-Eder, BM Gerd Hölzl und Bauamtsleiter Hannes Oberhauser. Egle
Gemeinsamer Spatenstich: Altbürgermeister Fritz Maierhofer, Johannes Wilhelm, Clemens Metzler, Anna Kickinger-Eder, BM Gerd Hölzl und Bauamtsleiter Hannes Oberhauser. Egle

Offizieller Spatenstich erfolgt – Erdarbeiten laufen bereits. Ausbau der Kinderbetreuung am Kummenberg wird in Regionalumfrage aber differenziert gesehen.

Koblach Die Bevölkerungszahlen in Vorarlberg – vor allem im Rheintal – sind seit Jahren im Steigen begriffen. Prognosen für die Zukunft zeigen, dass dieser Trend auch die nächsten Jahre anhalten wird. Was für Vorarlberg im Allgemeinen gilt, verfestigt sich in Gemeinden wie Koblach, die in den vergangenen Jahren einen besonders starken Bevölkerungszuwachs verbuchen konnten – schon bald wird man 5000 Koblacher zählen können. Was auf den ersten Blick positiv zu bewerten ist, stellt Gemeinden vor infrastrukturelle Herausforderungen, gerade auch in Bezug auf Kinderbetreuung. Eine Serviceeinrichtung, die besonders auch für Kleinkinder immer stärker nachgefragt wird, in den Köpfen vieler aber noch nicht angekommen ist. So zeigt die aktuelle Regionalumfrage der Vorarlberger Nachrichten ein differenziertes Bild. Nur rund 60 Prozent empfinden einen Ausbau der Kinderbetreuung in der Region als wichtig. Für jeweils ein Fünftel ist diese Frage nicht wichtig bzw. haben die Teilnehmer keine Meinung dazu.

In Koblach selbst ist Lage klar. Die bestehenden Kindergärten Egetha und Gmür platzen aus allen Nähten, wodurch man sich schon vor geraumer Zeit Gedanken über einen dritten Kindergarten gemacht hat und dann auch einen passenden Standort im Gebiet Straßenhäuser/Ried gefunden hat. Diese „Qualitätsoffensive in Sachen Kinderbetreuung“ wie es Bürgermeister Gerd Hölzl bezeichnet wird nun umgesetzt. Zum offiziellen Spatenstich geladen waren neben den Architekten Clemens Metzler und Anna Kickinger-Eder vom Architekturbüro Marte.Marte, Johannes Wilhelm von der ausführenden Baufirma Wilhelm + Mayer und Altbürgermeister Fritz Maierhofer, der das Projekt initiiert hatte, auch Anrainer und Bürger der Gemeinde. Vor allem erstere werden in den kommenden Monaten mit Beeinträchtigungen zu kämpfen haben.

Inspizierten ihren künftigen Arbeitsplatz: Kindergärtnerinnen Fabienne, Claudia, Kerstin und Anna-Lena. Egle
Inspizierten ihren künftigen Arbeitsplatz: Kindergärtnerinnen Fabienne, Claudia, Kerstin und Anna-Lena. Egle

Bezogen werden soll der insgesamt 3,7 Millionen Euro teure, neue Kindergarten mit Beginn des Schuljahrs 2021/22. Drei Gruppen werden dann hier eine Heimat finden, das Gebäude wird nach neuesten ökologischen Standards gebaut und wird neben einer Fotovoltaikanlage auch mit einer Dachbegrünung umgesetzt. CEG

Diskutieren Sie über wichtige Themen in Ihrer Region mit: www.vn.at/mitreden