Die Berge und Täler Argentiniens

Reise / 25.07.2014 • 12:02 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Argentinien sind sowohl mächtige Berge im Süden als auch kultvolle Täler im Norden.

reise. (Peter Ionian) Argentinien erstreckt sich als zweitgrößtes Land Südamerikas mit seiner ausgeprägten Nord-Süd-Ausdehnung über zahlreiche Klima- und Vegetationszonen. Dadurch erscheint das vielseitige Land allerorts mit immer wieder neuem, anderem Gesicht. Ganz im Süden Argentiniens liegt Tierra del Fuego, das Feuerland. An der Südspitze thront die im Titelbild zu sehende Provinzhauptstadt Ushuaia, die südlichste Stadt der Welt und das Tor zur Antarktis. Die „Bucht, die nach Osten blickt“ lockt Gäste durch die spezielle Lage, die Nähe zum Feuerland-Nationalpark, Wintersportangebote, Gletscher- und Gebirgstouren, aber auch Expeditionen und Kreuzfahrten. Am Ende der Welt beginnt die Reise durch Argentinien, von den südlichen Bergen zu den nördlichen Tälern.

Abenteuer in den Bergen

In den argentinischen Anden gibt es eine Vielzahl sehr hoher Berge mit über 6000 Metern und die höchsten Vulkane der Erde. Entlang dieses Gebirges finden sich einige gut ausgebaute Skigebiete von Ushuaia bis Mendoza. Patagonien nimmt den größten Teil des Südens ein und ist populär bei Wander- und Kletterbegeisterten. Santa Cruz ist berühmt für Bergregionen mit senkrechten Granittürmen. Aushängeschilder sind der Cerro Torre oder der Cerro Fitz Roy. Als Ausgangspunkt dient El Chaltén, das von Einheimischen gern als die Hauptstadt des Trekkings in Argentinien bezeichnet wird. Selbstverständlich sind hier wie überall sowohl gemütliche Wanderungen, als auch anspruchsvolle Hochgebirgsabenteuer möglich.

Das beeindruckende Naturschauspiels rund um den Perito-Moreno-Gletscher sollte nicht ausgelassen werden. Dieses UNESCO-Weltnaturerbe zählt zu den großen Touristenattraktionen Argentiniens. Eiswände ragen 50 bis 70 Meter über die Wasserlinie und kalben mit ohrenbetäubendem Lärm in die zwei südlichen Ausläufer des Lago Argentino. Im nahe gelegenen, chilenischen Nationalpark Torres del Paine lassen sich mehrtägige Touren in der atemberaubenden patagonischen Natur unternehmen.

Patagonien hat auch eine Meeresseite, selbst wenn die Atlantikküste nicht so viel bieten kann wie die Anden. Speziell erwähnt sei Puerto Madryn, südlich der Halbinsel Valdés, einem weiteren UNESCO-Welterbe. Hier kann man Wale, Delphine, Seelöwen, Pinguine beobachten.