Italien von seiner schönsten Seite

Reise / 16.10.2015 • 10:33 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Der Golfo di Tigullio südlich von Genua steht für Italien von seiner schönsten Seite.

Golfo di Tigullio. (VN-gms) Der Golfo di Tigullio gehört schon seit über 100 Jahren zu den touristischen Hotspots Italiens. Mondäne Urlaubsorte wie Rapallo, Santa Margherita Ligure und Portofino beherbergen seit damals in mondänen Hotels berühmte Gäste: Klingende Namen wie Friedrich Nitzsche, Guy de Maupassant, Ezra Pound, Sektbaron Alfonse de Mumm, Humphrey Bogart, Sophia Loren und Grace Kelly verbrachten hier ihre Urlaube. Heute ist es vor allem das weltberühmte kleine Dörfchen Portofino, wo der internationale Jetset absteigt, aber auch die benachbarten Gemeinden Santa Margherita Ligure und Rapallo waren und sind beliebte Reiseziele der Schönen und Reichen.

Die Orte locken dabei vor allem mit einer beeindruckenden Landschaft: Hinter schmalen Stränden (meist aus Kies) erheben sich steile Berge und laden Wanderer auf schattige Erkundungen ein. So sind diese Orte auch weniger für Badeurlauber geeignet, sondern ziehen eher Wanderer an. Dazu kommt das kristallklare Wasser des Mittelmeers, das von Tauchern ebenso geschätzt wird, wie von den vielen Seglern, die im Golf vor den schönsten Flecken ankern und die Sonne genießen.

Pastellfarbene Häuser

Von Vorarlberg gehört der Golf von Tigullio zu den am schnellsten erreichbaren Zielen am Meer: In etwa fünf Stunden Autofahrt erreicht man die Orte und taucht dann in die quirligen Seebäder an der Riviera Levante ein. Neben dem kristallklaren Meer haben auch die Orte am Golf viel zu bieten. So sind etwa die pastellfarbenen Häuschen von Portofino weltberühmt. Vieles kommt dem Besucher hier sehr bekannt vor: Das hat damit zu tun, dass Portofino immer wieder als Drehort für Filme gedient hat. Das Örtchen wurde zudem von Universal in Orlando, Florida, komplett nachgebaut.

Der pittoreske Hafen, meist mit noblen Yachten gefüllt, wird aber auch ziemlich gestürmt: An Hochsaison-Tagen müssen Reisende mit dem Auto oft stundenlang warten, um einen Parkplatz zu erhalten. Da empfiehlt es sich, per Boot von Rapallo oder Santa Margherita anzureisen. Zudem hat diese Art der Reise den Vorteil, dass man die Schönheit des Ortes noch intensiver erleben kann. Wer gut zu Fuß ist, fährt überhaupt eine Station weiter: Eine Station weiter liegt ein kleines Kloster am Meer,