Postkartenidylle im kleinen Fischerhafen

26.08.2016 • 07:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Im idyllischen kleinen Fischerhafen Petriti gehen die Uhren noch langsamer. Noch ist der Ort ein kleiner Geheimtipp.
Im idyllischen kleinen Fischerhafen Petriti gehen die Uhren noch langsamer. Noch ist der Ort ein kleiner Geheimtipp.

petriti. Im kleinen Fischerhafen Petriti ganz im Südosten der Insel, zu dem die Küstenstraße vorbei an Sisis Palast und ihrer verfallenen Kaiserbrücke führt, steht die Zeit still. Die Fischer sitzen in ihren bunten Booten und flicken die Netze. Ein Korfiote versucht am Strand sein Glück. Er wirft das mit Steinen beschwerte Netz nach den Fischen im seichten Wasser aus, wie es schon seine Vorfahren getan haben. Kein Hotel hat sich hier bisher angesiedelt. An den Hafen reihen sich ein paar Tavernen, in denen Sardinen, Tintenfische, Muscheln und alles, was das Meer zu bieten hat, direkt vom Kutter auf den Tisch kommt. Ein altes, leckes Holzboot ist auf den kleinen, ausgewaschenen Kieseln gestrandet. Sirtaki tönt leise aus den Lautsprechern. Die Wellen tänzeln im Rhythmus dazu. Eine fast kitschige Postkartenidylle. Ein Geheimtipp unter Seglern, die mit ihren Yachten im Ionischen Meer kreuzen. Touristen verirren sich nur wenige hierher.