Koh Phi Phi in Thailand: Ein Paradies für Schnorchler

Reise / 02.03.2019 • 16:00 Uhr / 5 Minuten Lesezeit

VN-Reisereportage aus Thailand.

Dem Winter entfliehen und eine Reise ins Warme unternehmen – für viele ist das die schönste Vorstellung. In Thailand wird der Traum wahr: Türkisfarbenes Wasser, immergrüne Palmen und warme Außentemperaturen. Als wir zu Beginn unserer zweiwöchigen Reise am Flughafen von Phuket ankommen, wird uns gleich bewusst, wie quirlig und freundlich die Menschen hier sind. Um die Inseln zu erkunden, leihen wir uns einen Motorroller aus, um nach Lust und Laune überall stehenzubleiben, wo es sich zu lohnen scheint. In riesigen, vergoldeten Tempelanlagen, wie dem Wat Chalong zum Beispiel. Hier meditieren die Einheimischen vor den Buddha Statuen. Um Respekt zu zeigen, werden am Eingang der buddhistischen Tempel die Schuhe ausgezogen und die Schultern und Knie bedeckt. Die Insel Phuket in der Andamanensee im Südwesten Thailands ist auch unter dem Namen „Elefanteninsel“ bekannt, denn neben den Tempeln und den Stränden wird hier kaum ein Urlauber an den Elefanten Rescue Camps vorbeikommen. Die Riesen zu füttern und zu streicheln kostet etwas Überwindung und keinesfalls sollte man den Respekt verlieren, doch wer einmal Vertrauen zu den Tieren gewonnen hat, wird diese einmaligen Momente nie wieder vergessen. Die Elefanten nehmen die Melonen und Bananen mit Freude zu sich und lieben es, an ihrem Rüssel gestreichelt zu werden. Was die Tiere nicht mögen, ist Touristen auf dem Rücken tragen zu müssen. Das sollte respektiert und befolgt werden.

Natürlich bleiben auch die schönen Strände von den Touristen nicht unentdeckt, doch wer genauer hinsieht und sich einmal auf längere Strecken begibt, findet auch auf Phuket noch einsame Strände, wie im Bilderbuch. Im türkisblauen Wasser lassen sich unzählige bunte Fische beobachten. Für Nachtschwärmer ist hingegen der Ort Patong die richtige Anlaufstelle. An der Straße verkaufen Händler auch in den Abendstunden noch ihren Schmuck, Kleidung und bestes Streetfood. Wer es geschickt macht, kann die Waren zu sehr günstigen Preisen erwerben. In den vielen Clubs und Bars treffen sich die Feierlustigen auf einige Drinks. Genug erzählt von Phuket, in Thailand gibt es viele Inseln, daher reisen wir mit dem Boot weiter nach Koh Lanta.

Dem Sonnenuntergang entgegen, fahren wir zu unserem kleinen und einfachen Bungalow, bei dem man nichts anderes als das beruhigende Meeresrauschen vor seiner Türe hört. Große Hotelanlagen sucht man hier noch vergebens und abseits der Touristenmassen lässt es sich wundervoll abschalten. Mit dem Motorroller kann man die schönsten Strände und Plätze der Insel innerhalb weniger Stunden erkunden. Auf Koh Lanta müssen einsame Strände mit schneeweißem Pulversand nicht lange gesucht werden. Jeder Strand ist malerisch schön und ein wahres Paradies für Schnorchler. Schnell wird uns auch klar, wer die Macht auf dieser Insel hat: Wildlebende Affen sitzen auf der Straße und warten auf die Gelegenheit, den Leuten die Einkaufstüten abzunehmen und sich die Bäuche vollzuschlagen. Es ist auf jeden Fall ein tolles Erlebnis, die Affen in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten, doch man sollte Respekt bewahren und Lebensmittel möglichst versteckt mit sich tragen. Da wir genügend Tage auf der Insel eingeplant haben, begeben wir uns auf eine Schnorcheltour zu den winzigen Inseln Koh Rok und Koh Ha. Hier kann man nicht nur mit Nemo, dem Clownfisch, und Dori, dem Doktorfisch, schwimmen, sondern auch Seesterne und eine Vielzahl von Muscheln begutachten.

Trauminsel Koh Phi Phi

Und als wir denken, dass es keinen schöneren Ort mehr geben kann, kommen wir mit dem Boot auf Koh Phi Phi an. Da es auf der Insel keine Autos und keine Motorroller gibt, werden Sehenswürdigkeiten wie
zum Beispiel der Monkey Beach mit dem Boot oder Kanu besucht. Der Monkey Beach erstrahlt mit weißem Sand, kristallklarem Wasser und einer Vielzahl freilebender Affen. Leider aber ist dieser Strand schon sehr mit Touristen überlaufen und für viele Ausflugsboote ein Muss. Auf Koh Phi Phi lohnt es sich, um wenig Geld ein privates Longtailboot samt Fahrer zu mieten und sich die Insel anzusehen. Hier kann man mit Babyhaien und Meeresschildkröten schnorcheln und durch riesige Fischschwärme schwimmen. Es scheint, als würden die Boote über dem türkisblauen Wasser schweben.