Musikmetropole Hamburg

Reise / 10.05.2019 • 09:42 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Die Hansestadt bietet eine bunte Mischung aus Klassik, Musical, Pop und musikalischer Subkultur.

Seit mehr als zwei Jahren bereichert die berühmte Elbphilharmonie nun schon die Hamburger Skyline und lockte inzwischen etwa zwei Millionen Besucher in die Konzertsäle und mehr als fünf Millionen auf die Plaza, von der aus man aus 37 Metern Höhe einen spektakulären Blick auf die Hafencity, die Elbe und die Speicherstadt hat. „Mit der Elbphilharmonie hat das allgegenwärtige Thema Musik in Hamburg sozusagen ein eigenes Wahrzeichen bekommen“, so Tomas Kaiser, der seit vielen Jahren Touristen durch die Stadt führt und dabei jede Menge Spannendes zu erzählen weiß. Doch die Elphi, wie die Hamburger das spektakuläre Gebäude, das nach Plänen von Jacques Herzog und Pierre de Meuron gebaut wurde, nennen, ist längst nicht alles, was die Hansestadt musikalisch zu bieten hat. Gerade die klassische Musik hat hier eine lange Tradition, denn bereits 1867 wurde die Oper am Gänsemarkt als erstes bürgerlich-städtisches Theater Deutschlands eröffnet. Seit 2015 gibt es mit dem „KomponistenQuartier“ einen Ort, an dem Komponisten gewürdigt werden, die in Hamburg gewirkt haben, wie Johannes Brahms, Gustav Mahler, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Philipp Telemann, Fanny und Felix Mendelssohn oder Johann Adolph Hasse. Anhand der sieben Komponisten wird hinter den wunderschön rekonstruierten Fassaden der Althamburger Bürgerhäuser die Stadtgeschichte vom Barock bis zum Beginn der Moderne erzählt.

Michel als Inspiration

„Gustav Mahler beispielsweise, war so tief bewegt von der St. Michaelis Kirche, liebevoll Michel genannt, dass er hier zu einigen Teilen der Auferstehungssymphonie inspiriert wurde“, erzählt Tomas Kaiser als wir beim Stadtrundgang das imposante Kirchenschiff, das als bedeutendste Barockkirche Norddeutschlands gilt, passieren. „Was viele nicht wissen, ist, dass auch die Beatles in Hamburg ihre Karriere

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