Malaysias Ferieninsel Langkawi

Reise / 31.01.2020 • 10:11 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Ein Naturparadies für Strandliebhaber und Unternehmungslustige.

Ola und Aláa aus Bagdad halten kurz den Atem an und ihre Augen werden riesengroß. Unsere kleine sechssitzige Gondel hat die angenehme Schräge verlassen und steigt jetzt steil hinauf zur Mittelstation des Gunung Machinchang. Da vergisst das junge irakische Pärchen vor Ehrfurcht sogar das Filmen mit dem Handy und klammert sich am Gondelgriff fest. Die im Jahr 2003 von Doppelmayr fertiggestellte Luftseilbahn mit 42 Grad Steigung zählt zu den steilsten der Welt. Nach endlosen zehn Minuten hat unsere Gondel die Mittelstation erreicht. Weiter geht’s im 45 Grad Winkel weniger steil hinauf zur Bergstation auf fast 800 Metern über Meereshöhe. Jetzt kommt wieder Farbe ins Gesicht der unerfahrenen Bergfahrer und ein erlösendes Lächeln macht sich auf ihren Gesichtern breit. Dann sprudelt es aus ihnen heraus, dass sie die 30 Kilometer lange und 25 Kilometer breite Insel Langkawi im nördlichen Bereich der Wasserstraße von Malakka nahe an Thailand bewusst gewählt haben. „Es war wichtig für uns“, sagt Ola, „dass Langkawi einen internationalen Flughafen und Traumstrände vorweisen kann“.

Während unsere Gondel die letzten hundert Meter vor der Bergstation über dem Dach des Regenwaldes schwebt, freuen sich Ola und Aláa oben auf der Aussichtsplattform über den Rundum-Weitblick auf das strahlende Blau der südlichen Andamanensee bis hinüber zur benachbarten thailändischen Insel Ko Tarutao.

Entspannen am Strand

Die nächsten Tage sind verschiedenen ruhigen Stränden ohne Batterien von Liegen mit Sonnenschirmen gewidmet. An diesen blütenweißen Stränden ist pure Erholung angesagt. Da haben die Gedanken unendlich viel Zeit zum Abschweifen. Huschen hinüber zur Insel Penang, zum Besuch der dortigen Hauptstadt George Town, deren aufregende und quirlige Altstadt mit den Szenevierteln Little India und Chinatown ins Unesco-Weltkulturerbe aufgenommen worden ist. Ein aufregend friedliches Völkergemisch inmitten historischer Kolonialbauten bleibt in Erinnerung. Darunter

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