Nicht bloß auf einen Bembel

Reise / 18.02.2022 • 10:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Nicht bloß auf einen Bembel

Die hessische Finanzmetropole Frankfurt am Main lockt mit Goethe als Moderator und einem Technomuseum.

Wer zum ersten Mal nach Frankfurt reist, sollte von der Besucherplattform des Main Towers im Bankenviertel in 200 Metern Höhe einen Blick auf die atemberaubende Skyline werfen. Anschließend empfiehlt sich ein Stadtrundgang, zum Beispiel auf den Spuren des in Frankfurt geborenen Johann Wolfgang von Goethe. Seit Kurzem steht den Besuchern dazu die Augmented-Reality-App „Frankfurt Citytour“ der Tourismus+Congress GmbH zur Verfügung, die das historische Frankfurt zur Zeit der Kaiserkrönungen erlebbar macht. Altstadtentdecker können sie kostenlos herunterladen und die reale und digitale Welt als erweiterte Realität mit 360-Grad-Fotos erleben. Beim Blick durch die Kamera werden die digitalisierten historischen Elemente in die reale Welt eingeblendet. Moderator Johann Wolfgang von Goethe zeigt die Kaiserkrönung Josephs II. im Jahr 1764 an den Schauplätzen Kaiserdom, Hühnermarkt und Römerberg.

Lebendige Geschichte vermittelt auch ein Spaziergang in der rekonstruierten Altstadt mit hübschen Fachwerkhäusern zwischen dem Rathaus Römer und dem Kaiserdom. Ein Muss ist ein Besuch der Alten Oper, die mit Dr. Markus Fein einen gebürtigen Frankfurter als Intendanten hat.

Technomuseum eröffnet im April

Neben historischen Sehenswürdigkeiten wartet Frankfurt mit einer großen Kunst- und Kulturszene auf. Am 6. April eröffnet das Technomuseum MOMEM, Museum of Modern Electronic Music, an der Hauptwache mit einer Ausstellung von und mit Kult-DJ Sven Väth und Werken von Städelschul-Professor Tobias Rehberger und Fotograf Andreas Gursk. Sieben Bereiche geben Einblicke in die Orte, die sozialen Gefüge, die Instrumente und die Einflüsse Elektronischer Musik und beleuchten die zahlreiche Genres und Subgenres. Das reicht von Ambient über Electronica