Reise / 30.09.2022 • 11:07 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der Weiße Turm gilt als Wahrzeichen der Stadt. Er diente früher als Gefängnis und beheimatet heute ein Museum. Shutterstock
Der Weiße Turm gilt als Wahrzeichen der Stadt. Er diente früher als Gefängnis und beheimatet heute ein Museum. Shutterstock

und Geschichtsträchtigem steht, sollte am Weißen Turm die entgegengesetzte Richtung einschlagen und der alten Promenade, Palia Paralia, folgen. Sie führt zum Hafen und zur Platia Aristotelous mit ihren Cafés, Tavernen und prächtigen Herrenhäusern. Der Weg durch die Oberstadt zur Kastra (Burg) ist steil und schmal, aber es locken lohnende Stopps am Römischen Forum und an der Hagios Demetrios. Überdies gibt es hinter den byzantinischen Mauern der Burg traditionelle Häuser mit ausladenden Obergeschossen zu entdecken und von ganz oben bietet sich ein toller Blick auf die Stadt und den Sonnenuntergang.

Bar-Hopping in Ladadika

Mindestens ebenso wichtig wie das Entdecken der architektonischen und kulturhistorischen Schönheiten Thessalonikis ist das Probieren der lokalen Küche. Beispielsweise in den Tavernen, den typisch griechischen Einkehrmöglichkeiten, deren Anzahl wahrscheinlich die gewaltige Zahl historischer Funde noch übersteigt. Auf dem Speiseplan steht, wie es sich für eine Hafenstadt gehört, natürlich alles, was das Meer hergibt. Das sind nicht nur Fisch und Meeresfrüchte, sondern auch der salzig schmeckende Meerfenchel, der sogar in der modernen Küche gern verwendet wird. In den Ouzerien genießen die Gäste Spirituosen – hauptsächlich den Anis-Schnaps Ouzo – zusammen mit Mezedes, den traditionellen, griechischen Vorspeisen. In manchen Tavernen lauschen sie während des Essens den Klängen des griechischen Blues, der Rembetiko, in dem es vor allem um Frauen, Drogen und Politik geht. Ladadika, das Viertel vom Weißen Turm bis zum Hafen, ist gespickt mit Tavernen. Zu den beliebtesten gehört die Taverna-Rembetika Ladadika in der Pindou Straße beim Museum der Illusionen.

Vintage- und Designermode

Wer gern shoppen geht, kommt in den Einkaufsstraßen rund um die Tsimiski-, Ermou-, Egnatia- und Mitropoleos-Straße auf seine Kosten. Bei der Kleiderwahl kann man sich getrost an den Frauen Thessalonikis orientieren – sie gelten in ganz Griechenland als stilsicher.

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