„Nachteulen“ arbeiten, wenn wir Freizeit haben

Spezial / 23.08.2013 • 19:55 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Donnerstagnacht: Vorarlberg ist auf den Beinen und feiert, während viele arbeiten.

Schwarzach. Das Tagwerk ist erledigt, man trifft sich mit Freunden im Kino, geht mit dem Partner ins Restaurant oder trifft sich mit Arbeitskollegen zum „After-Work-Drink“ in einer Bar. Laut Statistik Austria arbeiten im Jahresdurchschnitt (Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung 2011) allein in Vorarlberg 188.100 Frauen und Männer in den sogenannten Sonderformen der Arbeitszeit – also entweder abends, in der Nacht, an den Wochenenden oder auch von zu Hause aus. Darunter gehen 15.100 Vorarlberger – davon sind 10.700 Männer und 4400 Frauen – regelmäßig ihrer Arbeit in den Nachtstunden nach. Sie sorgen dafür, dass Herr und Frau Vorarlberger in ihrer Freizeit alle Annehmlichkeiten haben und ihren Feierabend richtig genießen können. Die VN haben – dem guten doppelten Espresso sei Dank – in einer Nachtschwärmer-Reportage vom Donnerstagabend bis zum Freitagmorgen einige dieser „Nachteulen“ bei der Arbeit besucht und nachgehakt, warum sie nächtens ihrer Arbeit nachgehen und was es heißt, sich in der Dämmerung auf den Weg zur Arbeit zu machen.