„Freiheit, Low Input, Natur“

Spezial / 03.10.2016 • 21:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Elmar Weissenbach mit Charolais-Stier bei der Mutterkuhherde auf dem Feld seines Low-Input-Betriebes: „Die Natur gibt uns alles.“
Elmar Weissenbach mit Charolais-Stier bei der Mutterkuhherde auf dem Feld seines Low-Input-Betriebes: „Die Natur gibt uns alles.“

Götzis. „Die Natur ist perfekt“, sagt Elmar Weissenbach, der 1996 einen Milchbetrieb übernahm und heute gesundes Bio-Freilandbeef erzeugt. 15 Mutterkühe fühlen sich auf Tiefstreu und mit permanenter Auslaufmöglichkeit wohl. Im Sommer geht’s auf die Alp und die Kälber bleiben bis zu ihrer Schlachtung (im Dornbirner Schlachthof) im Alter von einem Jahr bei der Mutterkuh. „Ich bin für das Wohlergehen der Kuh zuständig“, sagt Elmar Weissenbach, „die Kuh ganz allein für ihr Kalb. Die Mutterkuh sorgt am allerbesten für ihren Nachwuchs.“ Die Mutterkühe bleiben so lange auf dem Hof, wie sie Kälber bekommen, im Durchschnitt werden die Kühe knapp zehn Jahre alt. Die Mutterkuhherde wird von einem genetisch hornlosen Charolais-Stier vom Hof von Tierschutzpreisträger Christian Breuss in Übersaxen betreut und er macht das ganz hervorragend (Bild oben). Insgesamt werden 16 Hektar Fläche bewirtschaftet, davon zehn Hektar als Grünland, vier Hektar mit Dinkelanbau und ein Hektar für Streue. Zudem vermarktet Elmar Weissenbach jährlich 120 Puten direkt. Kraftfutter wird keines zugekauft, die Tiere bekommen neben Silage und Heu nur eigene Dinkelkleie.

Die glückliche Putenschar.
Die glückliche Putenschar.