„Spüre, wieˇs ihnen geht“

03.10.2016 • 19:10 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Der Schaf-Fan mit seinen Tieren auf der Weide in Bildstein.
Der Schaf-Fan mit seinen Tieren auf der Weide in Bildstein.

Schwarzach. Unternehmer, Nebenerwerbslandwirt und Metzgergeselle Bernd Bechter hat einen ehemaligen Kälbermaststall in einen behaglichen Schafstall für 130 Mutterschafe, vier Böcke und 70 Lämmer – 20 zur Nachzucht – umgebaut. „Die Tiere brauchen Freiheit und müssen sich rundum wohlfühlen“, lautet seine Devise. Ein riesiges Platzangebot im offenen Stall und weite offene Weidewiesen sind selbstverständlich. „Ich nehme mir viel Zeit für die Tiere, beobachte sie und spüre, wie es ihnen geht“, sagt Bechter, der insgesamt 17 Hektar Fläche bewirtschaftet. Im Sommer sind die Schafe auf verschiedenen Feldern in Wolfurt, Bildstein, Schwarzach und Schwarzenberg bzw. von Juni bis Mitte September auf der abgezäunten Alpe. „Ländle-Güte ist mir viel wichtiger als AMA“, sagt Bechter, denn „mehr als Ländle geht gar nicht – und es muss halten, was es verspricht.“