„Tierwohl mit viel Einstreu rechnet sich“

03.10.2016 • 19:09 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Rankweil. Der Stiermastbetrieb der Familie Böckle fasst 50 Tiere, die zu 80 Prozent aus Vorarlberger Mutterkuhbetrieben und zu 20 Prozent von einem seit Jahren vertrauten Lieferanten kommen. Die Stiere sind zehn Monate im Betrieb und werden auf etwa 700 Kilogramm Gewicht gemästet. Die Bullen haben’s fein auf Tiefstreu mit viel Platz, sie können sich frei bewegen und ein- und ausgehen, wann immer sie wollen. Hörner und Schwanzspitzen bleiben selbstverständlich dran. 80 Stiere werden pro Jahr im Schlachthof Dornbirn geschlachtet. Auf 18 Hektar Fläche wächst Mais und Gras. Bereits 90 Prozent des Futters ist eigenes. „Viel Einstreu und Platz ist allemal wirtschaftlicher als das Zusammenpferchen laut Vorschrift“, informiert Josef Böckle. „Die Tiere fühlen sich wohl, sind zufrieden und ruhig und nehmen ganz gemütlich viel besser zu. Sie sind völlig stressfrei und daher viel gesünder. Dass sich Tierwohl wirtschaftlich rentiert, das kann ich jedem schwarz auf weiß vorrechnen.“

Familie Böckle baut schon zu 90 Prozent eigenes Futter an.
Familie Böckle baut schon zu
90 Prozent eigenes Futter an.