„Tragen Verantwortung“

03.10.2016 • 19:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Dornbirn. Ing. Armin Schwendinger stellte auf Bio um, da „die praktizierte Milchwirtschaft in die Sackgasse führt“. Hildegard und Armin Schwendinger haben 25 Kühe, zehn Jungstiere und Kälber im Laufstall mit Tiefstreu. „Wir kennen keine Rindviecher, die sich in freier Wildbahn zum Schlafen an eine Eisenstange lehnen, daher verzichten wir in der Liegehalle bewusst auf Eisen und fertigten Abtrennungen, Wände und Decke aus Holz. Die Kühe liegen nicht auf Beton, sondern auf Naturboden.“ Für gute Thermik wurde das Dach zur Blühfläche, auf der sich Bienen, Insekten und die Pfauenfamilie gerne aufhalten. Die bunte Kuhherde fühlt sich sichtlich wohl und „erbringt eine sehr gute Lebensleistung“, sagt Armin Schwendinger. „Auch Zackel- und Minischafe sowie Ziegen und Esel gibt es bei uns“, informieren die Tierfreunde. „Hühner, Gänse, Enten, Pfauen, Hasen und Freilandschweine haben wir auch. Auf drei von insgesamt 30 Hektar Fläche wird Dinkel angebaut. Kinder und Schüler besuchen den Hof und die Mostschenke mit Streichelzoo. Überall sind Info- und Schautafeln angebracht, so erfährt man vom artgerechten Umgang mit Tieren und wo das Essen herkommt.

Kälber, Esel, Gänse, Ziegen, Pfauen, Schafe, Perlhühner und Freilandschweine: Kinder erleben und erfahren, wo unser Essen herkommt.
Kälber, Esel, Gänse, Ziegen, Pfauen, Schafe, Perlhühner und Freilandschweine: Kinder erleben und erfahren, wo unser Essen herkommt.