„Wildtiere brauchen Natur“

03.10.2016 • 19:09 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Satteins. Katharina Löschnig und ihr Wildtierhilfe-Team sind mit Jagdaufseher Mario Vaschauner, der Tierrettung, dem Tierschutzheim Dornbirn, dem Wildpark Feldkirch und mit Experten im In- und Ausland für bestimmte Wildtiere vernetzt. „Durch die fortschreitende Urbanisierung kommen wir immer mehr mit Wildtieren in Kontakt. Nicht sie dringen in unsere Lebensräume vor, wir verdrängen sie. Daher versuchen wir mit kompetenter Beratung am Telefon, gemeinsam Lösungen zu finden. Wir nehmen Tiere auf, die durch den Menschen in Not geraten sind. Das sind vor allem Jungtiere, dessen Elterntiere verstorben sind oder so gestört wurden, dass die Jungtiere verwaist wurden“, informiert Katharina Löschnig. „Aufklärung ist uns wichtig, denn zu oft werden Tiere aus der Natur entwendet, die eigentlich keinerlei menschliche Hilfe benötigen. Wildtierpflege braucht Fachleute. Ernährung und Pflege sind je nach Tierart sehr unterschiedlich. Mängel und Fehlprägung sind Probleme, die auftauchen, wenn Wildtiere in ungeschulte Hände kommen. Auch in diesen Fällen stehen wir beratend zur Seite. Unser junges Team freut sich über Ihre Unterstützung.“

Katharina mit „Kitzretter“-Alarmgerät, Jagdaufseher Mario mit gerettetem Kitz, das gerettete Eichhörnchen wird wieder ausgewildert.
Katharina mit „Kitzretter“-Alarmgerät, Jagdaufseher Mario mit gerettetem Kitz, das gerettete Eichhörnchen wird wieder ausgewildert.