Startschuss für die neuen „Rund um die Uhr“-VN

Spezial / 18.03.2019 • 22:18 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Geburtsstunde der neuen vn.at mit prominenter Unterstützung: Bundeskanzler Sebastian Kurz, Irene Russ, Herausgeber Eugen A. Russ, LH Markus Wallner sowie Chefredakteur Gerold Riedmann beim Startschuss in eine neue Ära der VN. VN/Steurer
Geburtsstunde der neuen vn.at mit prominenter Unterstützung: Bundeskanzler Sebastian Kurz, Irene Russ, Herausgeber Eugen A. Russ, LH Markus Wallner sowie Chefredakteur Gerold Riedmann beim Startschuss in eine neue Ära der VN. VN/Steurer

Erstmals in der fast 75-jährigen Geschichte der Vorarlberger Nachrichten gibt es den VN-Journalismus rund um die Uhr im Rahmen eines Premium-Newsportals. Direkt fürs Smartphone gemacht gehen laufend lokale Nachrichten, Hintergründe und Kommentare online, sind damit jederzeit und überall abrufbar. „Die Welt der Information hat sich hin zum Mobiltelefon bewegt, und wir möchten mit den Nachrichten aus nächster Nähe bei neuen Leserschichten reüssieren“, sagt Chefredakteur Gerold Riedmann.

Mit den neuen VN findet der Lokaljournalimus der Zeitung den Weg aufs Smartphone. „Nachrichten to-go“ mit der journalistischen Kompetenz des gesamten Redaktionsteams in Schwarzach, den Außenredaktionen in den Bezirken und dem Wiener Büro. Viele der Nachrichtenangebote seien laut, unsortiert. „Es ist nicht klar, was wichtig ist und was nicht. Bei den VN fürs Smartphone ist das anders. Wir setzen auf die gewohnte Auswahl an Themen, kümmern uns um Gewichtung und Einordnung der Nachrichten“, erklärt Riedmann.

Journalismus im Vordergrund

Die Vorarlberger Nachrichten sind schon heute die digitalste Tageszeitung Österreichs. Rund 15 Prozent aller VN-Abonnenten sind Leser der digitalen Ausgabe, die es auch weiterhin unter epaper.vn.at geben wird. Investiert wird weiter natürlich auch in die gedruckte Zeitung, deren Inhalte und Layout laufend adaptiert werden. „Wir glauben an unseren Journalismus, sehen ihn allerdings nicht ans Papier gefesselt“, so der VN-Chefredakteur weiter.

Die wichtigsten Geschichten, die Vorarlberg wirklich bewegen, finden seit heute mit vn.at einen zusätzlichen Weg zu den Leserinnen und Lesern. Sie können ab sofort in S-Bahn, Bus, im Café oder zu Hause auf dem Sofa jederzeit gelesen und geteilt werden, ohne dass man auf einen Erscheinungstermin warten müsste. Redaktionelle Schwerpunkte für eine neue Schicht an jüngeren VN-Leserinnen und -Lesern werden die gewohnten Themenbereiche ergänzen.

Unverändert bleibt der Fokus auf lokalem investigativen Journalismus. „Wir werden weiter Dinge aufdecken, die ansonsten nicht erzählt worden wären.“ Menschen, die das Land weiterbringen, es prägen, würden noch stärker in den Mittelpunkt gerückt, erteilt Riedmann der Hofberichterstattung über Funktionäre eine Absage. Die neuen VN sollen noch näher bei den Menschen sein. So werden Dinge, die die Vorarlberger im Alltag beschäftigen, noch stärker fokussiert. Im Land der „Häusle-Bauer“, in dem Wohnen, Grund und Boden einen besonderen Stellenwert haben, wird auch das entsprechende journalistische Angebot mit neuen Erzählformen und Recherchetools ausgebaut. Eigene Thementeams kümmern sich um die wichtigsten Grundstücks- und Immobiliengeschäfte im Land, dokumentieren Preisentwicklungen und zeigen, wo Wohnen noch leistbar ist und wo es selbst für Gutbetuchte teuer wird.

Die neuen VN nutzen auch die neuen digitalen Möglichkeiten. Die Videoaktivitäten sollen Schritt für Schritt ausgeweitet werden.