Verschossener Elfer passte ins Bild der ineffizienten Lustenauer Austria

27.04.2019 • 05:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Auch Lustenaus Goalgetter und Ex-Kapfenberger Ronivaldo (im Bild links gegen Florian Brunner) gelang im Abschluss nichts. gepa
Auch Lustenaus Goalgetter und Ex-Kapfenberger Ronivaldo (im Bild links gegen Florian Brunner) gelang im Abschluss nichts. gepa

Der Vorarlberger 2.-Liga-Klub kassierte in Kapfenberg eine 0:2-Niederlage.

Kapfenberg Es ist also wieder passiert. Nach drei Siegen in Folge und vier Spielen ohne Niederlage blieb die Austria wieder einmal ohne Torerfolg und kassierte gleich zwei Treffer gegen sich. Am Ende stand in der Statistik ein hoher Prozentsatz an Spielanteilen, aber wenig Effizienz vor dem gegnerischen Tor. Hinzu kam der Schock des frühen ersten Gegentreffers. Schon nach drei Minuten führten die Steirer, weil man in der Defensive noch nicht wirklich wach schien. Das Tor hemmte in den folgenden Minuten die Aktionen der Lustenauer, die deshalb erst langsam in die Gänge kamen. Und so musste auch Torhüter Kevin Kunz einmal in extremis gegen den durchgebrochenen Paul Mensah (31.) retten. Der Austria-Schlussmann verletzte sich bei der Aktion konnte aber weiterspielen. Gut für sein Team, das mehr und mehr die Oberhand gewann.

Keine Effizienz vor dem Tor

Vor allem nach der Pause waren die Grün-Weißen dann die dominierende Mannschaft. Allerdings fehlte in den Aktionen oft die letzte Konsequenz, vor allem der entscheidende Pass wollte kaum gelingen. Und wenn doch, dann wurden die besten Chancen vergeben. „Heute hätten wir ewig spielen können, ohne das Tor zu treffen“, analysierte Trainer Gernot Plassnegger nach dem Match. Stellvertretend dafür war, dass Torgarant Ronivaldo in der 89. Minute einen Elfmeter über das Tor setzte. Marcel Canadi, der mit einem Haken die KSV-Abwehr narrte, war zuvor von Kapfenbergs David Sencar von den Beinen geholt worden. Der Strafstoß wurde dann zur Freude des Kapfenberg-Kapitäns, der sein 400. Pflichtspiel für die Obersteirer bestritt, verschossen. Die letzte Chance des Spiels vergab dann David Otter, der mit seinem Linksschuss an Fabian Ehmann scheiterte. Zu dem Zeitpunkt saß sein Trainer wegen SR-Kritik schon auf der Tribüne.

„Die Niederlage ist schade, aber heute kann ich der Mannschaft nicht viel vorwerfen.“

Gernot Plassnegger, Trainer SC Austria Lustenau