Lecher Wahllokale blieben fast leer

Spezial / 09.10.2022 • 21:02 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Schuhfabrikant Heinrich Staudinger ging in neun Gemeinden leer aus.
Schuhfabrikant Heinrich Staudinger ging in neun Gemeinden leer aus.

Nur jeder Fünfte gab im Tourismusort seine Stimme ab. Aber: 635 Wahlkarten ausgeteilt.

Schwarzach Mit einer Wahlbeteiligung von nur 18,6 Prozent gab noch nicht einmal jeder Fünfte im Tourismusort Lech seine Stimme ab. Wahlmuffel dürften die Arlberger aber dennoch keine sein. 635 Wahlkaten bei 1126 Stimmberechtigten seien verschickt worden, so Bgm. Gerhard Lucian. Bei den wenigen, die gekommen waren, ist der Trend klar. Alexander Van der Bellen kam in Lech auf 83 Prozent der Stimmen. Ähnlich gut schnitt er in Damüls (80,7 Prozent) ab.

Vorarlbergweit hat der Amtsinhaber 59,83 Prozent der Stimmen erreicht. In nur zwei Gemeinden – Silbertal (49,4 Prozent) und Gaschurn (44,3 Prozent) – scheiterte Van der Bellen an der 50-Prozent-Marke.

Wenig bis gar keinen Zuspruch bei den Wählern fand Schuhfabrikant Heinrich Staudinger. In gleich neun Gemeinden des Landes ging er leer aus. Keine Stimmen in zumindest in drei Gemeinden gab es auch für die Kandidaten Michael Brunner (Warth, Lech, Viktorsberg) und Tassilo Wallentin (Düns, Dünserberg und Viktorsberg).

Gut abgeschnitten haben Impfgegner Michael Brunner (4,7 Prozent) und FPÖ-Kandidat Walter Rosenkranz (27,3 Prozent) indes in St. Gerold, dem Ort mit der niedrigsten Impfquote im Land.

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