Lustenaus Stadionprojekt wird vorangetrieben

Sport / 05.11.2012 • 18:50 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Noch ist ungewiss, ob Austrias Danilo Soares (r.) schon am Freitag gegen BW Linz wieder spielen kann. Foto: Diener
Noch ist ungewiss, ob Austrias Danilo Soares (r.) schon am Freitag gegen BW Linz wieder spielen kann. Foto: Diener

Die Mittel für die Konzepterstellung werden ins Gemeindebudget genommen.

Fussball. Nach den Gesprächen im Lustenauer Gemeindevorstand ist klar, dass die Mittel für eine Konzepterstellung hinsichtlich eines möglichen Stadionneubaus ins Budget genommen werden. Geprüft werden soll dabei die eventuelle Notwendigkeit eines solchen Planes bei einem Bundesliga-Aufstieg der Austria. Deren Präsident Hubert Nagel hatte ja immer davon gesprochen, spätestens 2014, anlässlich der 100-Jahr-Feier des Vereines, wieder erstklassig sein zu wollen. Ein Ziel, das die Grün-Weißen trotz der letzten Rückschläge schon in dieser Saison realisieren könnten. Dafür wappnet man sich auch in der Gemeindestube, würde ein Aufstieg doch umfangreiche Umbauarbeiten im Reichshofstadion notwendig machen.

BM Kurt Fischer jedenfalls will sich für jegliche Eventualitäten rüsten. Deshalb plant er mit Sportreferent Bernd Bösch und Franz Kullich vom Sportreferat nun einen ersten Workshop mit den beiden Vereinen. Nach dem Willen des Gemeindeoberhauptes sollen sowohl die Austria als auch der FC Lustenau bei der Entwicklung eines Konzeptes stark eingebunden werden. Nagel kann dies nur begrüßen. „Wir wollen zwar nicht vom Meistertitel sprechen, aber wir wollen am Ende nicht unvorbereitet da stehen.“ Wichtig für den Austria-Präsidenten vor allem, dass keine „halben Sachen“ gemacht werden. „Wir müssen wissen, woran wir sind.“ Dass im Moment auf Seiten der Gemeinde die Zeichen eher Richtung Neubau gehen, freut ihn, aber „ich kann auch mit einem Ausbau des Reichshofstadions gut leben“.

Weiter Ungewissheit

Sportlich soll es für die Austria nach den Niederlagen in Grödig und St. Pölten wieder aufwärts gehen. Allerdings gibt es weiter Ungewissheit über den Schweregrad der Knieverletzung von Legionär Danilo Soares. Der 21-jährige Brasilianer unterzog sich in den gestrigen Abendstunden einer MR-Untersuchung.

Neben Soares fehlte zum Wochenstart auch Alexander Kofler im Training. Der 25-jährige Torhüter der Austria kann aufgrund seiner Probleme wegen eines Gleitwirbels nur ein reduziertes Programm absolvieren. Am Mittwoch wird Kofler nach Salzburg zu Mohamed Khalifa reisen. Schon Austria-Trainer Helgi Kolvidsson hatte sich zu seiner aktiven Zeit als Spieler des FSV Mainz beim Ägypter behandeln lassen. Damit werden gegen BW Linz wohl Rene Pösendorfer, der sich in der Vorwoche beim ersten Training einen Finger ausgekegelt hatte und Lukas Hefel, der wieder die Schulbank drückt, das Torhüterduo bilden.

Bis zum Saisonende, also bis Mai, müssen wir spätestens wissen, wie wir in der Stadionfrage vorgehen.

BM Kurt Fischer