Chaoswoche in Bremen endete mit einem Sieg

Sport / 18.11.2012 • 22:17 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Marko Arnautovic hatte Glück, dass er nach einer Kopfnuss nicht Rot sah. Foto: gepa
Marko Arnautovic hatte Glück, dass er nach einer Kopfnuss nicht Rot sah. Foto: gepa

Sichtlich nervöse Hanseaten offenbarten nach Allofs-Abgang Verunsicherung im Klub.

Fussball. Die Bremer Fans feierten demonstrativ ihre Werder-Mannschaft. Am Ende von Spiel eins nach dem Abschied von Geschäftsführer Klaus Allofs in Richtung VfL Wolfsburg gelang den Hanseaten in Unterzahl mit dem 2:1 gegen Aufsteiger Düsseldorf der ersehnte Befreiungsschlag und der Sprung auf Tabellenplatz sieben. Die Erleichterung war allerorten spürbar.

Auf und neben dem Platz war nach dem plötzlichen Ende der 13-jährigen Allofs-Ära gegen dessen Heimatklub sehr wohl große Verunsicherung zu spüren. „Es ist sehr schade, dass er weg ist“, sagte Angreifer Marko Arnau­tovic, der in diesen Tagen einen anderen Thomas Schaaf erlebte. „Thomas und Klaus, die zwei sind Werder Bremen. Klaus war ja auch sonst immer noch in der Kabine. Das hat nun gefehlt“, so Österreichs Teamstürmer, der mit einem Weitschuss in der 66. Minute seine beste Szene hatte, weiter. Und Torhüter Sebastian Mielitz spürte insgesamt eine große Nervosität: „Aber nervös wäre ich auch, wenn mir die Freundin wegläuft.“

Sportlich ärgerten sich die Gäste aus dem Rheinland über eine nicht gegebene Rote Karte gegen Arnautovic. Der Österreicher hatte Jens Langeneke per Kopfnuss touchiert. Schiedsrichter Peter Sippel verwarnte den Übeltäter lediglich. „Ein klarer Platzverweis“, echauffierte sich Langeneke. „Ich lasse mich nur nicht fallen und werde dafür bestraft.“ Sogar Bremens Trainer Schaaf gestand ein, dass Sippel die Szene anders hätte bewerten können.