Ein magisches Dreieck

Sport / 18.11.2012 • 22:32 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Andrew Kozek unwiderstehlich: Der Dornbirn-Torjäger war von den Innsbruckern Andreas Hanschitz (l.) und Aaron Fox nicht zu stoppen. Foto: Stiplovsek
Andrew Kozek unwiderstehlich: Der Dornbirn-Torjäger war von den Innsbruckern Andreas Hanschitz (l.) und Aaron Fox nicht zu stoppen. Foto: Stiplovsek

Dem 9:3-Sieg gegen Innsbruck drückten Aquino, Kozek und Mitchell den Stempel auf.

eishockey. Von solchen Abenden träumen Eishockeyspieler. Zwei Tore und sechs Assists verbuchte Luciano Aquino beim 9:3 gegen Innsbruck, vier Tore und drei Vorlagen gingen auf das Konto von Andrew Kozek, Dale Mitchell stellte sich mit zwei Treffern und drei Assists ein. „Wir haben als Team funktioniert“, stellte Kozek die eigene Leistung im magischen Dreieck hinten an. „Es hat einfach alles geklappt“, freute sich Aquino, „wann immer ich den Puck auf den Schläger bekam, ist etwas passiert.“ Aquino übernahm mit 32 Punkten die Spitze in der Punkteliste der Erste-Bank-Liga, Kozek ist mit 17 Volltreffern die neue Nummer eins unter den Torjägern.

Weckruf vom Trainer

Sechs Niederlagen in Serie, nicht eine einzige Sekunde in Führung. Fast 82 Prozent der Spielzeit lag Dornbirn im Rückstand. Da war der Kantersieg gegen die Tiroler Balsam auf die Wunden. Dabei leisteten sich die Bulldogs einen kapitalen Fehlstart in die Partie: 0:2-Rückstand nach dem ersten Drittel durch Tore von Fox (4.) und Hanschitz (10.). „Ich habe sie bei der Ehre gepackt“, erzählte MacQueen, dass es in der Pause in der Kabine etwas lauter als gewöhnlich zuging.

„Entweder ihr geht raus und spielt wie immer. Oder ihr spielt so weiter und wir verlieren.“ Die Worte des Trainers machten offenbar Eindruck. Nach nur 16 Sekunden im Mittelabschnitt schlug Kozek (21.) zum ersten Mal zu, Aquino (26.), Mitchell (28.) und nochmals Kozek (29.) drehten die Partie innerhalb von neun Minuten. Und Kozek legte in Unterzahl zum 5:2 (38.) nach. Bei Innsbruck keimte nach dem 3:5 (44.) durch Andreas Nödl nochmals kurz Hoffnung auf, Bryan McGregor vergab die große Chance auf den Anschlusstreffer. Aber dann rollte wieder der Dornbirn-Express: Mitchell (48.) und Aquino (50.) erhöhten auf 7:3. Da wurde es dann auch Haie-Torhüter Patrick Machreich zu viel, er machte Marco Repitsch Platz. Dem schenkten Kozek (52./in Überzahl) und Alexander Feichtner (59.) noch zwei ein – von den Fans gab es dafür Standing Ovations!

Alles, was Aquino und Kozek angepackt haben, funktionierte.

dave macqueen