Es geht rund in der zweiten Liga

Sport / 18.11.2012 • 22:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Zells Florian Kaindl sieht sich der VEU-Übermacht mit Jure Dolinsek und Marc Colleoni gegenüber. Foto: gepa
Zells Florian Kaindl sieht sich der VEU-Übermacht mit Jure Dolinsek und Marc Colleoni gegenüber. Foto: gepa

VEU siegt über den ­Leader, Lustenau verliert – Auf und Ab beim EHC Bregenzerwald.

eishockey. (VN-do) Die Revanche für die 2:6-Niederlage zum Auftakt ist der frastanzer VEU Feldkirch geglückt. Im besten Saisonspiel der Truppe von Ivan Dornic sen. ragte Goalie Bernhard Bock heraus – er war dafür verantwortlich, dass sein Team nach der „Halbzeit“ einen 0:1-Rückstand in einen souveränen 6:1-Erfolg drehen konnte. „Bock war überragend“, fand auch Reinhard Divis, der die Mannschaft seines Exklubs aggressiv und körperbetont zu Werke gehen sah.

Lustenau verlor in Zell

Der EHC Palaoro Lustenau musste sich einen Tag später in Zell am See 2:4 geschlagen geben. Die ersatzgeschwächten Eislöwen hatten unter Interimscoach Sigi Haberl gerade mal 14 Feldspieler auf dem Matchbericht – mehr als der zweimalige Anschlusstreffer war da nicht drin.

Ein slowenisches Auswärtsdoppel absolvierte der EHC Bregenzerwald am Wochenende – mit wechselnden Leistungen. Bei Triglav Kranj musste sich die Schützlinge von Henrik Alfredsson am Samstag erst im Penaltyschießen 5:6 geschlagen geben. Dabei hatten die Wälder in den letzten zwei Minuten jeweils ohne Tormann mit sechs gegen fünf Feldspieler einen Zwei-Tore-Rückstand egalisiert, im Penaltyschießen trafen die ersten sieben Schützen (!), der erste Fehlschuss entschied die Partie gegen die Wälder.

Tags darauf verlor man in Laibach nach ausgeglichenem Spiel 0:2. „Wir haben im ersten Match viel Energie gebraucht“, sah es EHCB-Präsident Guntram Schedler, „die hat uns dann am Sonntag gefehlt. Wobei wir auch im Angriff zu harmlos waren – der eine Punkt in Kranj war aber ganz wichtig!“