Lauda zu Tränen gerührt

Sport / 18.11.2012 • 22:53 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die eigene Filmgeschichte hat ihn tief bewegt: Niki Lauda. Foto: ap
Die eigene Filmgeschichte hat ihn tief bewegt: Niki Lauda. Foto: ap

Der dreifache Formel-1-­Weltmeister sah seinen Nürburgring-Unfall auf der Leinwand.

formel 1. Niki Lauda hat sich nach Ansicht der ersten Bilder des Hollywood-Films „Rush“ tief bewegt gezeigt. „Ich bin sehr erschrocken, als ich Daniel Brühl so gesehen habe, wie ich nach dem Unfall aussah“, sagte Lauda im Interview: „Ich war damals verletzt, mir war wurscht, was die anderen bei meinem Anblick denken, denn ich hatte genug Probleme, mit der ganzen Sache fertig zu werden. Nun, als ich Daniel Brühl so gesehen habe, habe ich zum ersten Mal beurteilen können, wie die anderen mich damals gesehen haben. So verstehe ich heute, warum ich damit so viele Menschen verschreckt habe. Darüber hatte ich mir vorher nie Gedanken gemacht.“

Im Rückblick rief die Erinnerung an seinen schlimmen Feuerunfall auf dem Nürburgring 1976 „mehr Emotionen in mir hervor als damals. Damals hatte ich keine Angst, ich habe mein Programm abgespult, war ,im Tunnel‘ und darauf fixiert, zu gewinnen und am Leben zu bleiben“, sagte Lauda: „Bei einigen Szenen, die ich nun gesehen habe, sind mir fast die Tränen gekommen.“

Das Duell mit Hunt

Im Zentrum des Films von Oscarpreisträger Ron Howard („A Beautiful Mind“) steht der sporthistorische Titelkampf 1976 zwischen dem späteren Weltmeister James Hunt und Lauda. Der heutige RTL-Experte und künftige Vorsitzende des Aufsichtsratsgremiums des Mercedes-Teams erlitt bei seinem Unfall schwere Gesichtsverletzungen. Gespielt wird er in „Rush“ vom deutschen Schauspieler Daniel Brühl („Inglourious Basterds“).