Zwei Punkte unterm Baum

Sport / 23.12.2012 • 22:28 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Mit dem 100. DEC-Treffer der Saison sicherte der schwedische Verteidiger David Printz (l.) eine Sekunde vor Schluss den 4:3-Sieg in Innsbruck. Foto: gepa
Mit dem 100. DEC-Treffer der Saison sicherte der schwedische Verteidiger David Printz (l.) eine Sekunde vor Schluss den 4:3-Sieg in Innsbruck. Foto: gepa

DEC-Verteidiger David Printz traf in Innsbruck eine Sekunde vor Schluss zum 4:3-Sieg!

Eishockey. (VN-am) Nur zwei Tage nach der 3:12-Schlappe in Salzburg präsentierten sich die Cracks des Dornbirner EC beim Kellerduell in Innsbruck zwar angeschlagen, aber mit viel Kampfgeist. Das Selbstvertrauen von Bois und Co., die im Olympiastadion von zahlreichen Vorarlberger Fans angefeuert wurden, war natürlich angeknackst, wie auch Coach Dave MacQueen zugab: „Das war sicher nicht unser bestes Spiel. Wir haben einige Fehler gemacht, die wir normalerweise nicht machen. Aber wir haben uns nach dem Salzburg-Spiel gut zurückgekämpft und die Punkte gemacht!“

Dreimal fiel der Ausgleich

Das Spiel stand bis zur allerletzten Minute auf Messers Schneide, da die Tiroler von Beginn an mit viel Risiko auf alles oder nichts spielten. Alexander Feichtner brachte die Bulldogs schon in der
3. Minute mit etwas Unterstützung von Innsbruck-Goalie Patrick Machreich 1:0 in Front, Michael Bartlett schlug in der 14. Minute zurück. Michael Henrich legte im Po­werplay nach herrlichem Assist von Luciano Aquino erneut vor (23.), McGregor glich ebenfalls in Überzahl wieder aus (28.). Und Christoph Echtlers 3:2 (32.) beantwortete DEC-Torjäger Andrew Kozek umgehend mit einem „Kracher“ zum erneuten Ausgleich (34.).

Im Schlussabschnitt machten die Haie Druck, der Toralarm nach einem Höller-Schuss wurde von den Referees nach eingehendem Videostudium aber wieder aufgehoben (48.). Und am Ende hatten die Bulldogs nach fünf teils unglücklichen Niederlagen in Folge endlich einmal Fortuna auf ihrer Seite: Der schwedische Verteidiger David Printz stocherte den Puck im Powerplay genau eine Sekunde vor Schluss über die Linie – Ende gut, alles gut – mit zwei Punkten unterm Baum lässt sich Weihnachten entspannter feiern.

Am Mittwoch kommt Innsbruck

Die Weihnachtsruhe der EBEL dauert nicht lange: Montag und Dienstag gibt MacQueen seinen Spielern frei, am Mittwoch Vormittag geht es wieder aufs Eis – denn schon am Abend (17.30 Uhr) wartet im Dornbirner Messestadion das nächste Duell gegen Innsbruck. „Das wird ein anderes Spiel“, verspricht der DEC-Coach, „die Pause wird den Spielern gut tun, dann gehen wir wieder mit neuer Energie an die Arbeit!“

Am Ende war es nicht sehr schön, aber wir haben die Punkte gemacht. Das ist die Hauptsache!

DEC-Coach Dave MacQueen