Madrid, Tokio, Istanbul wollen die Spiele 2020

Sport / 07.01.2013 • 21:56 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Olympia. Die verbliebenen Kandidaten Madrid, Tokio und Istanbul sind im Rennen um die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2020 auf die Zielgerade eingebogen. Delegationen der drei Bewerberstädte reichten beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) in Lausanne ihre endgültigen Bewerbungsunterlagen ein. Einen klaren Favoriten gibt es acht Monate vor der Vergabe der Spiele auf der IOC-Vollversammlung, am 7. September in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires noch nicht. In Lausanne herrschten optimistische Töne vor. „Nun kann uns nichts mehr stoppen“, sagte der türkische Bewerbungschef Hasan Arat nach der Präsentation der Istanbuler Pläne. Auf der Kandidatur Madrids, das drei Mal mit Bewerbungen scheiterte, darunter 2012 und 2016, lastet die Wirtschaftskrise in Spanien. Das Finanzielle werde aber kein Problem darstellen, versicherte das spanische IOC-Mitglied Juan Antonio Samaranch. Mit einem vorgesehenen Gesamt-Etat von 1,5 Milliarden Euro wolle man kostengünstige Spiele organisieren. Tokio organisierte die Sommerspiele 1964 und scheiterte bei seiner Bewerbung für 2016 als Drittplatzierter der Abstimmung.