Die „Doppel-Zwei“ für Schairer

Sport / 21.03.2013 • 22:04 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die „Meute“ auf der Jagd nach Markus Schairer (l.), der bis zum Finale all seine Läufe gewann. Foto: gepa
Die „Meute“ auf der Jagd nach Markus Schairer (l.), der bis zum Finale all seine Läufe gewann. Foto: gepa

Gaschurner Snowboardcrosser Zweiter in der Sierra Nevada und im SBX-Weltcup.

Snowboard. Strahlender Sonnenschein und strahlende Gesichter zum Saisonabschluss der Snowboardcrosser in der Sierra Nevada. Vor allem für den Vize-Weltmeister Markus Schairer war es ein mehr als versöhnlicher Abschluss einer (fast) perfekten Saison: drei Stockerplätze, Silber bei der Weltmeisterschaft und Rang zwei im SBX-Weltcup. Es war jeweils der Australier Alex Pullin, der dem 25-jährigen Montafoner den höchsten Stockerlplatz verwehrte.

In der Sierra Nevada verzichtete Pullin zwar auf den Start, dennoch entwickelte sich ein hochdramatisches Rennen, in dem Schairer all seine Läufe klar dominierte. Erst im Finale wurde er gestoppt: von einem verpatzten Start und von Pierre Vaultier. Der Franzose war der Einzige, der der Aufholjagd des Vorarlbergers nicht zum Opfer fiel. „Ich habe den Start leider nicht optimal erwischt, aber mit Rang zwei dennoch ein Super-Ergebnis eingefahren“, freute sich Schairer. Und der Routinier dachte sogleich an das gesamte Team: „Wir sind einfach eine Super-Truppe, in der es riesigen Spaß macht zu fahren. Ich möchte mich auch bei allen Trainern und Betreuern bedanken, die uns den gesamten Winter über hervorragend unterstützt haben.“

Neben Schairer stand mit Alessandro Hämmerle (Platz fünf) noch ein zweiter Vorarlberger im Finale. Dabei war der 19-Jährige die Sache vorsichtig angegangen. Kein Wunder, der Kurs war nach dem Regen der Vortage in der Nacht total vereist. Erst die „spanische“ Sonne hat dann ganze Arbeit geleistet und die Piste aufgefirnt. „Für mich war es eine geniale Saison“, zog „Izzi“ überglücklich Resümee. Verständlich, denn der Aufsteiger feierte einen Weltcupsieg, holte sich Silber bei der Junioren-WM und belegte im SBX-Gesamtweltcup Rang vier. Nicht ganz so gut lief es für seinen Bruder Michael (21) – nur 35. zum Saisonschluss und Platz 19 im Weltcup.

Eigentlich habe ich alle meine Ziele in diesem Winter erreicht.

Markus Schairer