Weltmeistertitel für Nadine Wallner

Sport / 22.03.2013 • 22:38 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Nadine Wallner aus Klösterle holte den Weltmeistertitel der erstmals vereinigten Swatch-Freeride-World-Tour nach Vorarlberg. Foto: FWT/Field
Nadine Wallner aus Klösterle holte den Weltmeistertitel der erstmals vereinigten Swatch-Freeride-World-Tour nach Vorarlberg. Foto: FWT/Field

Ländle-Fahrer trumpften beim Finale der Freeride World Tour in Verbier erneut auf.

freeride. (VN) „Ich kann es nicht glauben, dass ich gleich in meinem ersten Jahr auf der Tour Weltmeisterin geworden bin – das hätte ich nie erwartet“, strahlte Nadine Wallner nach ihrem Coup am „Bec de Rosses“ in Verbier. Die 23-jährige Studentin aus Klösterle machte mit einem dritten Platz im letzten Bewerb den Titel perfekt – nachdem ihre größte Konkurrentin, die schwedische Titelverteidigerin Christine Hargin, verletzungsbedingt passen musste, reichte Wallner dafür ein „Routine-Run“: „Ich habe versucht, sicher runterzukommen und auf den Beinen zu bleiben. Das war meine erste Abfahrt am ‚Bec‘, und ich bin wirklich beeindruckt!“

Wallner, die sich im Vorjahr über die Qualifier-Serie für die Swatch-World-Tour qualifiziert hatte, war die ganze Saison über die konstanteste Fahrerin: Zwei zweite Plätze, einmal Rang fünf, dann der erste Sieg in Fieberbrunn und zum Abschluss Platz drei beim schwierigsten Hang überhaupt – die neue Weltmeisterin hat sich den Respekt der Konkurrenz mehr als verdient. Auch der Lecherin Lorraine Huber gelang mit Rang zwei zum Abschluss ein echtes Highlight, die 33-Jährige belegte in der Gesamtwertung Rang acht.

Studer wurde Gesamt-Vierter

Bei den Ski-Herren genügte dem Favoriten Drew Tabke (USA) ein sechster Rang zum Titel. Auch da mischte ein Vorarlberger ganz vorne mit: Fabio Studer wurde bei seiner Verbier-Premiere Fünfter und damit Gesamt-Vierter der Tour! Unter anderem sprang der 26-Jährige das berüchtigte, sehr hohe „Hollywood“-Cliff in der Wand: „Oben bin ich ein wenig langsam gefahren, dann aber zwei große Felsen gesprungen – ich habe eigentlich sehr viel Spaß gehabt …“

Ich war sehr nervös, weil ich vor den exponierten Felsen am Bec des Rosses großen Respekt habe.

Nadine Wallner