Chance gewahrt auf Top-4-Platz

Sport / 24.03.2013 • 19:28 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Goran Aleksic war einer der Erfolgsgaranten beim wichtigen Heimsieg gegen Leoben. Foto: stiplovsek
Goran Aleksic war einer der Erfolgsgaranten beim wichtigen Heimsieg gegen Leoben. Foto: stiplovsek

Bregenz HB bleibt mit 32:27-Heimsieg gegen Leoben weiter auf Halbfinal-Kurs.

Handball. (VN-jd) Mit 20 Minuten Einbahn-Handball und dank eines stark agierenden Goran Aleksic im Tor hat Bregenz einen wichtigen Schritt in Richtung Halbfinal-Teilnahme gesetzt. Drei Partien vor Ende der Meisterrunde nimmt das Team aus der Landeshauptstadt weiter Rang vier in der Tabelle der Handball-Liga Austria ein. Der Rückstand auf die drittplatzierten Kremser (Gegner in der vorletzten Runde) beträgt einen Punkt, auf die dahinter liegenden Mitstreiter West Wien und Leoben hat man nun zwei bzw. vier Zähler Vorsprung.

Nach einer spannungsgeladenen Woche, in der Bregenz mit seinem offenen Brief bzgl. der Schiedsrichterleistungen einigen „Staub“ in der Szene aufgewirbelt hat und für den es u. a. von Leoben-Coach Volker Hage scharfe Kritik gab, begannen die Hausherren enorm fokussiert. Nach fünf Minuten lag Bregenz mit 5:0, nach elf mit 9:1 und nach 19 Minuten sogar mit 14:4 in Führung. Dann wendete sich schlagartig das Geschehen. Mit einem 5:0-Lauf brachten sich die bis dahin inferior agierenden Steirer wieder auf Schlagdistanz (26./14:9), am Ende wurden beim Stand von 16:10 die Seiten gewechselt.

Sieg nie wirklich in Gefahr

In der zweiten Hälfte bekamen die 1300 Zuschauer dann ein ausgeglichenes Spiel zu sehen, dass davon geprägt war, das bei beiden Mannschaften besonders in der Defensive auf das notwendige Engagement in solch einem Drei-Punkte-Spiel vergessen wurde.

Praktisch im Minutentakt fielen Treffer auf beiden Seiten, wobei der Gesamtsieg der Bregenzer aber nie wirklich in Gefahr war. Sobald Leoben näherrückte, waren es Drasko Mrvaljevic und Lucas Mayer, die individuell ihre Klasse aufblitzen ließen und die wichtigen Tore warfen. Bregenz-Coach Geir Sveinsson nach dem Spiel­ende: „Die Jungs haben es geschafft, am Beginn die Ruhe zu bewahren, sie haben die gute Teamleistung und den Elan vom Hard-Spiel fortgesetzt. Wenn man schnell mit zehn Toren in Führung liegt, ist es nicht immer einfach, die Konzentration zu halten. Wir haben in der Folge öfters die falsche Entscheidung getroffen, aber es wurde nie wirklich gefährlich. Mit dem Sieg haben wir die theoretische Chance auf das Halbfinale gewahrt. Im Moment sieht es gut aus, doch das kann sich schnell wieder ändern.“

Nach dem 14:4 haben wir uns mit indivi-duellen Fehlern das Leben selbst schwer gemacht.

Geir Sveinsson