Ein Sieg, der Kraft gibt

Sport / 24.03.2013 • 19:04 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Mit großem Einsatz (im Bild links Simon Mentin) holte der FC Hard drei Punkte gegen Wals-Grünau. Foto: steurer
Mit großem Einsatz (im Bild links Simon Mentin) holte der FC Hard drei Punkte gegen Wals-Grünau. Foto: steurer

Der FC Hard feiert gegen den SV Wals-Grün­au einen verdienten 3:1-Heimerfolg.

regionalliga. Nach der Niederlage in Innsbruck war klar, dass gegen den Tabellennachbarn SV Wals-Grünau nur ein Sieg weiterhilft. Entsprechend ambitioniert startete die Schnellrieder-Elf gegen die spielerisch biederen, aber zweikampfstarken Salzburger. Nach vier Minuten kam Neuzugang Aleksandar Umjenovic im Sechzehner zu Fall, die Pfeife des Unparteiischen blieb allerdings stumm. Nicht so in der 26. Minute: Hard-Kapitän Markus Grabherr wurde unfair von den Beinen geholt – Elfmeter! Diesen netzte Abwehrchef Christoph Fleisch souverän zum 1:0 ein. Da Umjenovic eine Riesenchance zur Vorentscheidung ausließ, (38.) ging das Zittern weiter. Ohne zu glänzen, aber leidenschaftlich kämpfend gelang Grabherr und Co. trotzdem das späte, aber hochverdiente 2:0 (81.). Ein abgefälschter Schuss von Umjenovic senkte sich unhaltbar für den gegnerischen Torhüter unter die Querlatte.

Hektisches Finish

Die Partie schien entschieden, doch die Gäste rochen nach dem Anschlusstreffer von Poldlehner (88.) noch einmal Lunte und warfen in der hektischen Schlussphase alles nach vorne. Das Risiko zahlte sich jedoch nicht aus, denn Frederic Winner, der für den verletzten Alexander Dürr eingewechselt wurde, schloss einen blitzsauberen Konter über Aleksandar Umjenovic zum umjubelten 3:1-Endstand ab. Beide Teams haben somit 16 Punkte auf ihrem Konto. Auf den kommenden Gegner FC Dornbirn fehlen dem FC Hard nur mehr drei Punkte – dicke Luft im Abstiegskampf! Auch Hard-Trainer Oliver Schnellrieder atmete nach dem Schlusspfiff tief durch: „Der Platz war nicht einfach zu bespielen. Der Sieg ist hochverdient, wir waren die klar bessere Mannschaft und haben hinten sehr wenig zugelassen. Wir blicken nach vorne, aber der wohl längere Ausfall von Alex Dürr tut uns natürlich weh.“