„Kompromiss“ statt „Reformschritt“

Sport / 27.03.2013 • 20:11 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Neues Ligenformat fix – Zwei Absteiger aus der Ersten Liga ab Saison 2014/15.

fussball. Die Debatte um ein neues Format der höchsten österreichischen Ligen hat wie zuletzt erwartet keine revolutionären Änderungen gebracht. Sowohl die Bundesliga als auch die Erste Liga umfassen weiterhin zehn Clubs. Ab der Saison 2014/15 gibt es aus der zweithöchsten Spielklasse aber zwei statt bisher einen Fixabsteiger. Das beschloss das ÖFB-Präsidium am Mittwoch in einer Sitzung auf dem Flughafen Wien-Schwechat. Wie aus den drei Regionalligen, die weiterhin je 16 Klubs umfassen, zwei Aufsteiger ermittelt werden, wollen der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) und seine Landesverbände zu einem späteren Zeitpunkt festlegen. Der Nichtaufsteiger soll von der Bundesliga auf jeden Fall eine finanzielle Kompensation erhalten. Der ÖFB hatte sich ursprünglich für drei Direktaufsteiger oder sogar eine Aufstockung der Erste Liga auf 16 Vereine ausgesprochen.

Wirkliche Begeisterungsstürme löste der Beschluss weder beim Verband noch bei der Bundesliga aus. „Lange und sehr intensive Diskussionen haben dieses Ergebnis gebracht“, erklärte ÖFB-Präsident Leo Windtner. „Leider ist damit kein Reformschritt gelungen, aber letztendlich ein Kompromiss, zu dem sich alle Parteien bekennen.“

Das neue Ligenformat gilt ab 2014/15 und wird laut ÖFB und Bundesliga vorerst sechs Jahre lang nicht verändert. Beschlossen wurde das neue Format mit einer Gegenstimme – jener des Tiroler Fußball-Verbandes.

Alles zum neuen Ligenformat sowie detaillierte Neuerungen unter www.oefb.at.